Am 19. Deutschen Chorfestival 2017 in Magdeburg wirken mehr als 30 Chöre, 2 Orchester, zahlreiche Solisten und Dirigenten mit. Die Besucher erwartet ein abwechslungsreiches, vielfältiges Programm zum Festival-Motto "Welt in Atem". Die teilnehmenden Chöre, Orchester, Solisten und Dirigenten sind hier mit Kurzporträt und Foto vorgestellt.

 

Anhaltische Philharmonie Dessau (Foto: Claudia Heysel)Als eines der ältesten und traditionsreichsten Klangkörper des Landes Sachsen-Anhalt feiert das Dessauer Orchester in dieser Spielzeit sein 250-jähriges Jubiläum. Es war der Geiger und Komponist Friedrich Wilhelm Rust, der 1766 mit dem Aufbau einer Hofkapelle in Dessau begann. Nachdem 1794 eine Theatertruppe fest in Dessau engagiert wurde, bildeten die Musiker fortan eine unverzichtbare Säule für Musiktheater-Aufführungen aller Genres. Verdienstvolle Kapellmeister im 19. Jahrhundert waren Friedrich Schneider, Eduard Thiele und August Klughardt. Die beiden Letzteren legten den Grundstein für die Dessauer Wagner-Tradition. Im Orchester der ersten Bayreuther Festspiele wirkten 1876 auch 13 Musiker aus Dessau mit.

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts prägten Chefdirigenten-Persönlichkeiten wie Franz Mikorey, Hans Knappertsbusch, Franz von Hoesslin, Artur Rother und Helmut Seidelmann das Orchester. Unter dem Dirigenten Dr. Heinz Röttger (GMD von 1954 bis 1977) gestalteten sich besonders die Wagner-Festwochen zu herausragenden künstlerischen Ereignissen. An die Traditionslinie Wagner-Verdi-Strauss-slawische Komponisten knüpften seine Nachfolger an und setzten eigene Akzente. Gastverpflichtungen des Orchesters außerhalb Dessaus sowie Rundfunk-Mitschnitte und CD-Produktionen zeugen von der überregionalen Reputation des Orchesters. Neuer Chefdirigent ist seit 1. August 2016 Markus L. Frank. Im Dezember 2016 wurde dem Orchester der Landesmusikpreis Sachsen-Anhalt verliehen.

> Konzert Alles, was Odem hat...

Audienda Chor Krefeld (Foto: Lothar Zimmermann)Der 1991 gegründete Audienda-Chor wurde ein Jahrzehnt von Celso Antunes geleitet, der das Profil des Chors nachhaltig prägte. Seit 2002 leitet Pavel Brochin den Audienda-Chor, der auch weiterhin den Kontrast von klassischer und zeitgenössischer Chorliteratur zum Erkennungszeichen des Chors macht. Der Chor ist im Bereich der großen Oratorien ebenso zu Hause, wie in Werken mit reinem A-cappella-Gesang. Insbesondere mit seinen Konzerten, bei denen klassische und zeitgenössische Kompositionen unter einem Themenschwerpunkt zusammengefasst sind, hat sich der Chor in und um Krefeld einen Namen gemacht. Mit dem Programm „Lied(b)er ohne Worte” mit Vertonungen nonverbaler und sinnfreier Texte war der Chor bereits einer der 26 teilnehmenden Chöre beim 18. Deutschen Chorfestival in Zwickau 2013.

Konzertreisen führten ihn seit 2005 u.a. nach Estland, Portugal und Polen. 2010 war der Chor, im Rahmen eines Meisterkurses von Rupert Huber, Projektchor am Conservatoire à Rayonnement Régional in Paris. Im Herbst 2016 unternahm der Chor zum 25jährigen Bestehen eine Konzertreise nach Moskau. Der Audienda-Chor ist ein reiner Laienchor von 45 Sängerinnen und Sängern, die mit Engagement und Freude ihrer Begeisterung für Musik nachgehen.

> Konzert Trost und Aufbruch

Anna Avdalyan (Konzert: Aus der Magdeburger Schatztruhe) Anna Avdalyan wurde 1995 in Jerewan (Armenien) geboren und studierte dort 2013 bis 2016 an der Staatlichen Musikhochschule Komitas Musikwissenschaft. Im Oktober 2016 begann sie ihr Gesangsstudium bei Bernhard Jäger-Böhm an der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart.

Als Teilnehmerin der Musikgruppe „New Names of Armenia“ unternahm sie von 2006 bis 2015 Konzertreisen in verschiedene europäische Länder, die USA, die Emirate, den Libanon und nach Russland. 2015 trat sie als Solistin mit dem Chor „Our Lady of Armenia“ während der Gedenkmesse zum 100. Jahrestag des „Genozids an ihrem Volk“ durch Papst Franziskus im Petersdom auf. Außerdem war sie 2014 bis 2016 Solistin im Staatlichen Kammerchor Armeniens unter der Leitung von Robert Mlkejan.

Konzertreisen führten unter anderem in das Teatro Colón in Buenos Aires und in die Konzerthalle Megaro Mousikis in Athen. Erste solistische Bühnenerfahrung sammelte sie 2016 in der Hauptrolle des Kuckucks von Azat Manukyans Märchenoper „Chari Verj" in Jerewan.

> Konzert Aus der Magdeburger Schatztruhe

Bergedorfer Kammerchor (Foto: Chor)Der Bergedorfer Kammerchor hat seit seiner Gründung im Jahr 1946 durch Hellmut Wormsbächer einen festen Platz im kulturellen Leben Hamburgs und des norddeutschen Raumes. Wormsbächers Nachfolger wurde 2001 Tobias Brommann, der 2003 zum Domkantor in Berlin berufen wurde. Seitdem liegt die künstlerische Verantwortung in den Händen von Frank Löhr, Professor für Chor- und Orchesterleitung an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover.

Die rund 50 Sängerinnen und Sänger widmen sich der weltlichen und geistlichen Chorliteratur aller Epochen.Dabei sorgen die sorgfältig ausgewählten Stücke für ein stimmiges Gesamtkonzept, das über jedem Konzert einen großen Bogen erkennen lässt. Auch oratorische Werke wie das „Requiem“ von W.A. Mozart, die „H-moll Messe“ von J.S. Bach oder „Die Schöpfung“ von J. Haydn gehören zum Repertoire. Diese Vielseitigkeit und das hohe sängerische Niveau werden durch regelmäßige Proben und jährlich mindestens zwei Probenwochenenden mit stimmbildnerischer Betreuung sowie durch Konzertreisen im In- und Ausland aufrechterhalten. Chorreisen der jüngeren Vergangenheit unternahm das Ensemble vorwiegend in Deutschland; Größere Reisen führten nach Dänemark und Italien und zuletzt 2015 nach England.

In Zusammenarbeit mit Frank Löhr befindet sich der Bergedorfer Kammerchor weiterhin in einer stetigen sängerischen und künstlerischen Entwicklung, die interessante und hochwertige Chormusik verspricht.

> Konzert Nachtgesang II

Michelle Bernard (Konzert Viva la musica) Die aus dem Spreewald stammende Musikerin entschied sich für eine künstlerische Laufbahn als sie nach ihrem Schulabschluss die Möglichkeit hatte, am Staatstheater Cottbus zu arbeiten. Während einer zweijährigen Hospitanz als musikalische Assistentin des Generalmusikdirektors war sie im Bereich der Konzertorganisation tätig, übernahm Korrepetitionen im Musiktheater und wirkte bei verschiedenen Philharmonischen Konzerten mit.

Seit dem Jahr 2012 studiert die Pianistin vokale Korrepetition an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig.

> Konzert Viva la musica

Maria Bernius (Konzert: Aus der Magdeburger Schatztruhe) Fotoi Chris Gonz webDie in Stuttgart geborene Sopranistin Maria Bernius studierte an der Hochschule für Musik Würzburg bei Cheryl Studer und an der Hochschule Luzern bei Barbara Locher. Sie schloss ihr Studium mit Auszeichnung ab, wofür ihr der Förderpreis des Lucerne Festivals verliehen wurde. 2010 wurde sie mit dem 1. Preis der Kiefel-Hablitzel-Stiftung Bern ausgezeichnet.

Neben Engagements am Mainfrankentheater Würzburg, der Opern Luzern und Halle bildet den Schwerpunkt ihres Schaffens eine rege Konzerttätigkeit, die sie ins In- und Ausland führt. So arbeitete sie mit Orchestern wie der Kammerphilharmonie Bremen, den Stuttgarter Philharmonikern und dem Luzerner Sinfonieorchester sowie Barockorchestern wie L’arpa festante, La Banda, Capriccio Basel und dem Marini Consort Innsbruck und war bei zahlreichen Festivals wie den Bachtagen Würzburg, der Bachwoche Ansbach, dem Osterfestival Tirol, der Innsbrucker Abendmusik, dem Lucerne Festival, dem Mozartfest Würzburg und dem Rheingau-Musik-Festival zu hören.

> Konzert Aus der Magdeburger Schatztruhe

Beate Binder (Foto: Nadja Spiehl)Beate Binder leitet das Ensemble seit seiner Gründung im Jahr 1994. Sie hat an der Hochschule für Musik und Theater Hannover Musikalische Grundausbildung bei Prof. Gudrun Schröfel sowie Chor- und Ensembleleitung bei Prof. Wolfram Wehnert studiert.

Neben dem Chorensemble Hannover leitet sie auch das Seniorenorchester Hannover sowie den Kinderchor an der Musikschule Ostkreis Hannover e.V. in Burgdorf und arbeitet als Dozentin für Sprecherziehung.

> Konzert Viva la musica

Pavel Brochin (Foto: Irina Brochin)Pavel Brochin, (*1966, Nikolaev, Ukraine), begann seine musikalische Ausbildung 1973 an der Moskauer Knabenchorschule „Sweschnikov". Er studierte Chordirigat am Moskauer Tschaikowski-Konservatorium bei Prof. Viktor Popov und schloss sein Studium 1991 als Chorleiter und Dirigent ab (Diplom mit Auszeichnung).

1991 kam er mit seiner Frau Irina, ebenfalls Chorleiterin und Musikpädagogin, auf Einladung des Gymnasiums am Oelberg nach Königswinter, um an der Schule zu unterrichten. In kurzer Zeit baute das Ehepaar dort einen Kinderchor auf, der unter dem Namen „Schedrik" zu einem mit mehreren nationalen und internationalen Preisen ausgezeichneten Konzertchor anwuchs. Dazu kamen weitere Verpflichtungen als Dirigent und Musikpädagoge.

Zurzeit arbeitet Brochin mit mehreren durch nationale und internationale Erfolge ausgezeichneten Chören, er ist ein gefragter Korrepetitor und Dozent. Als Gastdirigent konzertierte er mit dem Frauenchor der estnischen Chordirigentinnen und dem Chor der Chorkunstakademie Moskau. Weitere Einladungen führten ihn zum SWR Vokalensemble, den WDR und MDR Rundfunkchören, dem Chor des Niederländischen Rundfunks und ChorWerkRuhr. In den letzten Jahren arbeitet Brochin eng mit der „European Choral Association – Europa Cantat" zusammen, er ist Berater der ECA-EC für Kooperationsangelegenheiten mit der Russischen Föderation.

> Konzert Trost und Aufbruch

Friederike Bruchlacher (Konzert: Trost und Aufbruch) Friederike Brucklacher (Sopran) wurde in München geboren und studierte Germanistik und Politikwissenschaften in Stuttgart. Gleichzeitig begann sie ihr Gesangsstudium bei Ingeborg Krebs-Kluge. Danach arbeitete sie unter anderem mit Costas Tsitsiklis und Dunja Vejzovic.

Sie ist langjähriges Mitglied der Stuttgarter Choristen und wirkte viele Jahre im Heidenheimer Festspielchor mit. In zahlreichen Konzerten des Chores übernahm sie solistische Aufgaben, unter anderem im Januar 2015 mit großem Erfolg die Hauptrolle in Vladimir Romanovs Opernmysterium „Aqua.Terra.Äther“. Friederike Brucklacher ist im süddeutschen Raum eine gefragte Solistin. Ihr Repertoire ist breit gefächert und umfasst neben lyrischen und Koloraturpartien aus dem Bereich der Oper und Operette auch viele Oratorien, Messen und Requien von Bach, Händel, Mozart, Mendelssohn.

> Konzert Trost und Aufbruch

Christiane Büttig (Foto: Holger Hübner)Christiane Büttig studierte Schulmusik an der HMT Rostock, Sportwissenschaften an den Universitäten Rostock und Greifswald sowie Chor- und Orchesterdirigieren an der HfM Dresden. Seit 2012 ist sie Künstlerische Leiterin des Universitätschores Dresden und des Kammerchores, mit dem sie die Konzertreihe „RegelIFreiheit“ gründete, die klassische und zeitgenössische Musik in Dialog treten lässt. An der Semperoper übernahm sie die Choreinstudierungen in Purcells Semiopera „King Arthur", in Schostakowitschs musikalischer Komödie „Moskau, Tscherjomuschki“, in der Uraufführung von Tsangarisʼ „Karl May, Raum der Wahrheit“, in Tochs Kinderoper „Die Prinzessin auf der Erbse“ und ist außerdem künstlerische Leiterin von ChorALARM.

Am Staatsschauspiel Dresden war sie für die Choreinstudierungen „Antigone“ und „Der Weltensammler“ verantwortlich. Gastdirigate führten sie nach Dänemark, Großbritannien, Polen, in die Schweiz, zum französischen Rundfunkchor nach Paris und zum MSO Chorus nach Melbourne.

> Konzert Nachtgesang I

> Und sonst noch: Gottesdienste

Cäcilienchor Frankfurt/Main (Foto: Oliver Aumann)Der Cäcilienchor Frankfurt ist Deutschlands zweitältester Konzertchor. Gegründet wurde er 1818 von dem Operntenor Johann Nepomuk Schelble. Zu den Dirigenten des Chores gehörten der Komponist Felix Mendelssohn Bartholdy, der dem Chor überdies sein Oratorium „Paulus“ widmete, des weiteren Hans Pfitzner, Hermann Scherchen, Clemens Krauß, Bruno Vondenhoff und Kurt Thomas, der spätere Leipziger Thomaskantor, sowie Theodor Egel und Enoch zu Guttenberg.

Seit 1988 ist Christian Kabitz künstlerischer Leiter des Chores. Neben der traditionsreichen Pflege des Oeuvres von Johann Sebastian Bach erschließt Kabitz dem Chor besonders die Werke der Spätromantik, der klassischen Moderne und zeitgenössischer Komponisten, zum Beispiel „The Dream of Gerontius“ von Edward Elgar oder Werke des norwegischen Komponisten Knut Nystedt. 2007 wurde die Kirchenoper „Augustinus“ von Wilfried Hiller erstmalig in Frankfurt aufgeführt.

Auch der A-cappella-Literatur widmet sich der Cäcilienchor mit großem Erfolg, sowohl bei Konzerten zur Weihnachtszeit als auch mit romantischen Programmen mit Werken von Brahms, Mendelssohn oder Bruckner. Hinzu kommen regelmäßige Engagements zu Museumskonzerten in der Alten Oper unter internationalen Dirigenten wie Kurt Masur, Michael Gielen, Paolo Carignani, Nicola Luisotti, Gerd Albrecht, Sebastian Weigle.

Einladungen nach Japan und in die USA (letztmalig im April 2013) sowie Konzerttourneen durch Europa bestätigen die erfolgreiche Arbeit des Chores und seines Dirigenten. Der Cäcilienchor wurde im Jahr 2000 mit dem Binding-Kulturpreis ausgezeichnet.

> Konzert Welt in Atem

Camerata Vocale Zwickau (Konzert Nachtgesang I)Der Chor Camerata Vocale Zwickau wurde 1992 gegründet. 30 Chormitglieder, welche in der Mehrzahl als Musiklehrer und Chorleiter tätig sind, bilden den Chor. Während ihres Studiums haben die jetzigen Mitglieder in Chören gesungen, die auch über die Grenzen Deutschlands durch ihre Leistungen bekannt geworden sind. Heute sind die Chormitglieder in verschiedenen Bundesländern beheimatet.

Der Chor trifft sich zu Wochenendproben in regelmäßigen Abständen. Über das Jahr werden bis sieben Proben geplant, so gestaltet, dass ein bis zwei Konzerte sich unmittelbar anschließen können. Damit die knappe Probenzeit optimal genutzt werden kann, heißt das für jedes einzelne Mitglied, die Literatur im Selbststudium vorzubereiten, so kann während der Proben an den Feinheiten gearbeitet werden.

Leidenschaft und Hingabe sind es, was den Chor zusammenbringt, nicht zuletzt inspiriert durch den bisherigen künstlerischen Leiter und Chorinitiator Reinhold Stiebert. Konzertreisen, Wettbewerbsteilnahmen und Produktionen gehören zu den Projekten des Chores. Der Schwerpunkt der Chorarbeit liegt auf dem A-cappella-Gebiet, chorsinfonische Projekte ergänzen das Repertoire, wobei in diesem Fall auch mit Orchestern zusammengearbeitet wird, die auf historischen Instrumenten musizieren. Ein wichtiger Schwerpunkt ist die Pflege von Chorwerken sächsischer Komponisten aus Vergangenheit und Gegenwart. Der Chor wird seit diesem Jahr von Peter Hoche geleitet.

> Konzert Nachtgesang I

Chorensemble Hannover (Foto: Nadja Spiehl)Die rund 60 LaiensängerInnen des Chorensemble Hannover möchten mit regelmäßigen Konzerten ein breites Publikum erreichen. Dafür stehen die im Hinblick auf Epoche und Stilrichtung vielfältig arrangierten Themenkonzerte der letzten 23 Jahre wie u.a. „Essen & Trinken" (2004), „Farbtöne“ (2007), „Alles was Klang und Namen hat“ (2009), „Sie hören: Das Wetter“ (2011), „Stadt–Land–Fluss“ (2013) sowie „Konzert im Dunkeln“ (2016).

Neben reiner a-capella Literatur widmet sich der Chor auch der Aufführung von Werken mit Orchester, wie zum Beispiel der Missa brevis in d-moll (KV 65) von Wolfgang Amadeus Mozart und dem Requiem von John Rutter. Im Jahr 2001 wurde das Credo des ungarischen Komponisten Dénes Legány uraufgeführt. In Zusammenarbeit mit dem argentinischen Komponisten Ariel Ramirez sang der Chor im Juli 2000 während der Expo in Hannover dessen Misa Criolla mit vielen argentinischen Künstlern.

Auch Konzertreisen ins In- und Ausland (Lübeck, Budapest, Prag) prägen die Konzertaktivitäten des Chores. Auf nationalen und internationalen Chorwettbewerben wurde er mehrfach ausgezeichnet. So erhielt der Chor 2005 den 2. Preis beim Niedersächsischen Chorwettbewerb und im Juni 2009 beim Intern. Anton-Bruckner-Chorwettbewerb in Linz (Österreich) erstmalig die Auszeichnung „Gold“. Im Jahr 2015 reiste das Chorensemble zum Chorwettbewerb „Per Musicam ad Astra“ nach Torún (Polen) und erreichte die höchste Bewertungsstufe des Silber-Diploms.

> Konzert Viva la musica

Christophorus-Jugendkammerchor Versmold (Foto: Chor)Hans-Ulrich Henning gründete den Chor der Jugenddorf-Christophorusschule Versmold im Jahre 1979.

Im Mittelpunkt schulischer Ausbildung des Trägers „Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands“ steht die „Kernkompetenz Musische Bildung“. Der Chor hat mit 6 Probenstunden pro Woche, professioneller Stimmbildung und „Chortrainingswochen“ überdurchschnittlich gute Entwicklungsmöglichkeiten.

So konnten viele 1. Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben gewonnen werden , darunter 2010, 2014 und 2016 die Goldmedaille beim NRW-Landeswettbewerb „Jugend singt", der Grand Prix in Olomouc/Tschechien 1993. oder der „First place with excellent success” beim globalen Wettbewerb „Summa Cum Laude International Youth Music Festival Vienna 2016“.

Bei den Chorpartnerschaften stehen bilaterale Projekte im Vordergrund. Der Chor arbeitet seit langem mit dem WDR zusammen, so bei einer Jazzchor-Uraufführung und Weihnachtskonzerten. Auch bei zahlreichen Chorfestivals in Europa war der Chor zu Gast, so etwa 1997 beim 1. Internationalen Jugendchorfestival der Kulturhauptstadt Thessaloniki, 2004 als einziges Amateurensemble beim „IX Pazaislio Muzikos Festivalis“ im litauischen Kaunas oder 2007 beim WORLD YOUTH FESTIVAL OF ARTS im schottischen Aberdeen.

Die Wertschätzung des Chores dokumentieren auch Aufträge zu Uraufführungen oder der „Bruno-Kleine-Förderpreis“ für vorbildliche und nachhaltige Jugendarbeit.

> Konzert Sakrale Klangsphären

> Konzert Viva la musica

Magdeburger Domsingschule (Konzert Viva la musica) Zusammen die Freude und den Spaß an der Musik zu genießen, neue Freundschaften zu schließen, Vorbilder zu finden, voneinander lernen zu können und soziale Kompetenzen durch die Kraft der Musik zu entwickeln – dies alles bilden die Hauptkomponenten der Domsingschule.

Auch das kleinste Kind, das in die Singschule geht, gehört bereits zum Magdeburger Domchor, und reiht sich dabei in eine Tradition ein, die Jahrhunderte zurückreicht. Es ist ein ganz besonderes Gefühl Teil der Chorgemeinschaft zu werden und im über 800 Jahre alten Dom Aufführungen mitgestalten zu können.

In den unteren Stufen der Singschule (1.-3. Klasse) sorgt die Musikpädagogin Sabine Lattorf für eine breitgefächerte musikalische und stimmliche Bildung des Kindes. Am Ende der dritten Klasse wechseln die Kinder in den Mauritiuschor für Knaben, unter der Leitung von Barry Jordan oder in den Katharinenchor unter der Leitung von Sabine Lattorf.

Dank des Generationen übergreifenden Aufbaus des Chores, wird den Kindern ermöglicht, schon im Kindesalter an den Aufführungen „großer“ Musik teilhaben zu können – zum Beispiel an Oratorienkonzerten mit großem Orchester oder ein Kindermusical auf die Bühne zu bringen.

> Konzert Viva la musica

 Undine Dreißig (Konzert Alles, was Odem hat...)Die Mezzosopranistin Undine Dreißig, in Eisleben geboren, absolvierte ihr Gesangsstudium in Weimar, erhielt 1988 den 2. Preis beim Internationalen Dvořák-Wettbewerb und studierte in der Meisterklasse von Hanne-Lore Kuhse in Berlin.

1989 nach Magdeburg engagiert, interpretierte sie hier fast alle großen Rollen ihres Faches wie Fricka („Die Walküre“), Ortrud („Lohengrin“), Eboli („Don Carlos“), den Komponisten („Ariadne auf Naxos“), Margarethe („Faust“), Gertrud („Hamlet“), Herodias („Salome“), Mariza („Gräfin Mariza“), die Titelrolle in Goldmarks „Die Königin von Saba“, Venus in beiden Fassungen des „Tannhäuser“ sowie Amneris („Aida“), mit der sie auch an der „Aida“-Tournee des Theaters Magdeburg nach Japan teilnahm. Zuletzt interpretierte sie in Magdeburg u. a. die Küsterin („Jenůfa“), Knusperhexe und Gertrud („Hänsel und Gretel“), Giulietta („Hoffmanns Erzählungen“), Brangäne („Tristan und Isolde“), Lady Macbeth („Macbeth“) und Klytämnestra („Elektra“).

Im November 2011 wurde sie von der Landeshauptstadt Magdeburg mit dem Titel „Kammersängerin“ geehrt. Mit Pina Bauschs Tanztheater-Produktion „Iphigenie auf Tauris“ gastierte sie in Rio de Janeiro und Wuppertal und im März 2014 in Hongkong. Weitere Gastierungen führten sie zuletzt an die Oper Chemnitz. In der Spielzeit 2016/2017 ist sie am Theater Magdeburg u. a. als Marthe („Faust“), Mary („Der fliegende Holländer“), Fräulein Schneider („Cabaret“), Glinda („Der Zauberer von Oz“) und Anhilte („Die Csárdásfürstin“) zu erleben.

> Konzert Alles, was Odem hat...

Europäischer Kammerchor (Foto: Chor)Der Europäische Kammerchor wurde 2003 gegründet und widmet sich unter seinem Gründer und Leiter Michael Reif vor allem anspruchsvoller A-cappella Chorliteratur. Die Programme lassen sich in unterschiedlichen Projekten auf das Spannungsfeld zwischen alter und neuer Musik ein, wenden sich aber auch der romantischen Chorliteratur und immer wieder vergessenen Werken, die auch heute noch überzeugen, zu. Außerdem wird die Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten gepflegt, die regelmäßig zu Uraufführungen führt (z. B. mit Werken von Michael Ostrzyga, Harald Weiss, Michael Villmow und Wulfin Lieske) und das Portfolio der Sängergemeinschaft stetig erweitert. Immer wieder arbeitet das Ensemble auch mit Instrumentalisten und Orchestern zusammen und führt chorsinfonische Werke auf.

Zu den jüngsten herausragenden Produktionen, mit dem sich der Europäische Kammerchor internationales Ansehen erwarb, zählt eine Aufnahme italienischer Opernarien auf Originalinstrumenten gemeinsam mit Concerto Köln und der Sopranistin Natalie Desay. Das Ensemble sucht neue Ansätze in inszenierten Konzertformen; ungewöhnliche Kombinationen wie z.B. die Inszenierung des „Totentanzes“ von Distler, Lechners „Sprüche vom Leben und Tod“ und Jazz-Saxophon-Improvisationen mit einer Auftragskomposition von Michael Ostryzga werden zu einem außergewöhnlich neuen Konzerterlebnis.

Unterdessen kann der Europäische Kammerchor auf eine Vielzahl sehr erfolgreicher Konzerte im In- und Ausland zurückblicken, deren hohe Qualität und Intensität beeindruckt. Zuletzt hat das Ensemble mit Alfred Schnittkes Requiem (beim Acht Brücken-Festival in Köln) mit seiner eindrücklichen Interpretation Aufsehen erregt. 2009 wurde der Europäische Kammerchor beim NRW-Chorwettbewerb mit dem Prädikat „sehr gut“ ausgezeichnet. Die Sängerinnen und Sänger des Europäischen Kammerchores stammen aus dem Raum Köln und dem angrenzenden Ausland.

> Konzert Nachtgesang III

> Und sonst noch: Gottesdienste

Cordula Fischer (Foto: Lutz Edelhoff)Cordula Fischer erhielt als Kind Unterricht auf dem Klavier und der Querflöte. Sie sang selbst viele Jahre im Nürnberger Jugendchor und war Mitglied bekannter Ensembles wie dem „Kammerchor Michaelstein" und dem „MittelDeutschen FrauenKammerChor".

Sie studierte Chordirigieren bei Prof. Jürgen Puschbeck sowie Stimmbildung und Schulmusik an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar.

Seit 1999 leitet sie den Philharmonischen Kinder- und Jugendchor Erfurt und seit 2002 die von ihr gegründete schola cantorum weimar.

> Konzert: Frischer Wind aus jungen Kehlen

> Und sonst noch: Gottesdienste

 

Nikolaus Fluck (Konzert: Aus der Magdeburger Schatztruhe) Foto Florian Lill webNikolaus Fluck (*Frankfurt a.M.) sammelte als Mitglied der Limburger Domsingknaben bei zahlreichen Konzerten und als 3. Knabe in der Zauberflöte (Oper Köln) erste musikalische Erfahrungen. Nach dem Knabenchor folgten Schulmusik- und Trompetenstudium (Klassik/Jazz) in Stuttgart.

2015-17 absolvierte er den BA Gesang (Kl. Carmen Mammoser) und erhielt in Kursen bei Magreet Honig und Brigitte Fassbaender wichtige Impulse. In Verbindung mit einem Meisterkurs bei Dietrich Henschel, sang er 2016 bei Philippe Herreweghes Festival „Accademia delle Crete Senesi" und erreichte im selben Jahr die Finalrunden des BW Gesang in Berlin.

Der junge Bariton ist solistisch als Lied- und Konzertsänger aktiv (u.a. Bach, Händel, Haydn, Brahms, Duruflé). Elementarer Bestandteil seiner musikalischen Entwicklung bleibt für ihn das Ensemblesingen: Collegium Vocale Gent (Herreweghe), figure humaine kammerchor (Rouger), Kammerchor Stuttgart (Bernius).

Zur Zeit studiert er in der Liedklasse von Prof. C. Witthoefft.

> Konzert Aus der Magdeburger Schatztruhe

Mareike Franz (Foto: Lars Scheibner)Mareike Franz erhielt ihre Tanzausbildung an der Palucca Schule Dresden und an der Folkwang Universität Essen. Sie tanzte in Solotänzen von Susanne Linke, am Folkwang Tanzstudio, am Tanztheater Wuppertal, in der Company Susanne Linke und in freien Produktionen. Zusammen mit Lars Scheibner gründete Mareike Franz das „AMDK", das „Atelier für Musik und Darstellende Kunst” in Berlin.

Choreographisch erarbeitete sie sich bisher die solistischen Miniaturen „Monolog", „Bemäntelt", „Duett", „Abgerundet", „Führung mit Hausgeist" und „Von Zuhause und Mir", die am Ballett Kiel, im Folkwang Tanzstudio, in Estland, und an der Akademie der Künste Berlin aufgeführt wurden.

Sie ist ehemalige Stipendiatin der Jungen Akademie Berlin. Mareike Franz entdeckte das Unterrichten und gab Workshops für Schauspieler im Ausland, z.B. an der National School of Drama in Delhi, für Kadetten an der Rashtriya Military School in Dholpur und für Bildene Künstler an der Shiv Nadar Universität in Delhi, Indien.

Seit 2011 tanzt Mareike Franz mit Kinder, Senioren, Geistig Behinderten, Flüchtlingen und Blinden in den verschiedensten Regionen Deutschlands. Mareike Franz schreibt Lyrik und Kurzgeschichten.

> Konzert Alles, was Odem hat...

Sebastian Göring (Foto: privat)Sebastian Göring ist Dirigent des Kammerchor Michaelstein und Jugendkammerchor der schola cantorum weimar. Er studierte Orchesterdirigieren bei GMD Hans-Jörg Leipold (Leipzig) und Chordirigieren bei Prof. Gert Frischmuth (Erfurt) sowie Schulmusik, Stimmbildung und Informatik in Weimar und Jena. Er arbeitet international als Dirigent, Juror und Dozent.

> Konzert Aus der Magdeburger Schatztruhe

> Konzert Nachtgesang II

Gospel Changes Maik Gosdzinski Leipzig Foto Arjan Leuschner GospelBlog webDas Besondere an der Chorleitung von Maik Gosdzinski ist, dass er nicht wie ein üblicher Dirigent mit dem Rücken zum Publikum steht, sondern Proben und Konzerte vom Klavier aus leitet und begleitet. Große Bewegungen sind da nicht nötig – mit seiner Ausstrahlung, der Dynamik in der Begleitung und kleinen Gesten vermag er den Chor ohne großes Aufsehen zu dirigieren.

Gosdzinski lernte und studierte Klavier, Orgel, Gesang und ev. Theologie, wobei die Gospelmusik seit nunmehr 20 Jahren der Mittelpunkt seines musikalischen Schaffens ist. Fortbildungen und Workshops bei Helmut Jost, Ruthild Wilson, Hanjo Gäbler, Chris Lass, Joakim Arenius, Mette Risager, Lindsay Lewis, Calvin Bridges und vielen anderen erweiterten nicht nur Fähigkeiten und Horizont von Gosdzinski, sondern auch sein internationales Netzwerk. Gosdzinski gibt mit seinen unterschiedlichen Formationen etwa 60 bis 70 Konzerte pro Jahr und weltweit Gospel-Workshops in unterschiedlichen Rahmen.

> Konzert Sakrale Klangsphären

> Konzert Viva la musica

> Und sonst noch: Gottesdienste

Gospel Changes Foto Matthias Geuther web„Gospelmusik ist keine Frage des Herkunftslandes oder der Hautfarbe, sondern eine Frage der Lebenseinstellung.“ Unter diesem Leitspruch von Helmut Jost hat es sich Popkantor Maik Gosdzinski zur Aufgabe gemacht, die Faszination Gospel nach Leipzig zu bringen und weiterzutragen.

Gospel Changes, der Gospel-Chor aus Leipzig, den Gosdzinski 2013 ins Leben rief, ist deshalb eine Gruppe verschiedenster Menschen mit unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlichem Alter und Religion, die alle durch die Liebe zur Gospelmusik verbunden sind.

„Diese Musik gibt mir persönlich unglaublich viel und dieses Geschenk kann und will ich einfach nicht für mich behalten – es wird nur noch viel größer, wenn man es mit anderen teilt“, erklärt Gosdzinski seine Motivation. Diese Motivation teilt und lebt jedes einzelne Chormitglied in jedem Konzert und macht damit jeden Auftritt zu etwas ganz Besonderem – für sich selbst und für jeden im Publikum.

„Ich bin jedes Mal aufs Neue fasziniert, welche Macht Musik hat. Wir sind kein professioneller Chor, aber wir lieben die Musik und es ist wohl genau diese Begeisterung, mit der wir unser Publikum bewegen“, sagt Therese Galetzka. Da diese Begeisterungsfähigkeit sich schnell herumgesprochen hat, stand Gospel Changes nicht nur zur Wahl als ZDF Weihnachtschor 2015, sondern auch unter anderem mit Stefan Gwildis, Mads Pedersen oder Chris Lass auf der Bühne. Ein Höhepunkt war dabei auch die Eröffnung des 100. Katholikentages in Leipzig, die Gospel Changes vor 10.000 Menschen auf dem Marktplatz und vielen weiteren Tausend zu Hause vor den Bildschirmen musikalisch gestaltete.

> Konzert Sakrale Klangsphären

> Konzert Viva la musica

> Und sonst noch: Gottesdienste

Hendrik Haas WSS webHendrik Haas wurde in Solingen geboren. Erster Klavierunterricht mit acht Jahren. Ab dem 15. Lebensjahr spielte er Klarinette und ab dem 17. Orgel.

Nach dem Abitur Studium der evangelische Kirchenmusik an der Musikhochschule Düsseldorf, das er mit dem A-Examen abschloss. Darauf folgte ein Kapellmeisterstudium an der Musikhochschule Detmod. Noch während dieses Studiums übernahm er die Leitung des Musikvereins Bünde, mit dem er große Oratorien aufführte.

In die Arbeitswelt der Oper führte ihn sein erstes Engagement als Repetitor an den städtischen Bühnen Münster. Darauf folgte eine Anstellung am Theater am Gärtnerplatz in München. Weitere Stationen waren Studienleiter- und Chordirektorposition in Pforzheim und am Staatstheater Karlsruhe. Seit 2011 arbeitet er als Kapellmeister und Chordirektor am Theater Ulm.

Während seiner Theatertätigkeit hat Hendrik Haas nie den Kontakt zur Chor- und Kirchenmusik verloren. In diesem Bereich möchte er sich auch zukünftig als Künstlerischer Leiter der Stuttgarter Choristen verwirklichen, wie er auch weiterhin am Ulmer Münster Orgel spielt.

> Konzert Trost und Aufbruch

> Und sonst noch: Gottesdienste

1 Chorfoto Hallenser Madrigalisten Fotograf Gert Mothes webDie Hallenser Madrigalisten sind ein Kammerchor, dem die Kunst des A-cappella-Gesangs besonders am Herzen liegt. Die Sängerinnen und Sänger proben regelmäßig einmal wöchentlich, bei Bedarf kommen sie zusätzlich zu Probenwochenenden zusammen. Die musikalische Bandbreite des Chores reicht von Stücken der Renaissance bis hin zu Uraufführungen zeitgenössischer Werke. Der Chor arbeitet auch häufig mit Instrumentalisten, Orchestern und Gastdirigenten (Händelfestspielorchester Halle, Staatskapelle Halle, Ludwig Güttler) zusammen.

Die Hallenser Madrigalisten folgen oftmals Einladungen etablierter Festivals und Konzertreihen und veranstalten regelmäßig eigene Konzerte in und um Halle (Saale).

Das Ensemble wurde 1963 am Institut für Musikwissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg von Siegfried Bimberg gegründet.

Unter Andreas Göpfert nahm der Chor erfolgreich an verschiedenen internationalen Chorwettbewerben teil. Gastspiele führten den Chor u.a. nach Frankreich, Kuba und Israel. Es liegen mehrere CD-Produktionen vor. Nach Helko Siede und Sebastian Reim übernahm Tobias Löbner 2010 die Leitung des Ensembles. Gerade erschien die CD Cantare e morire" mit deutschen und italienischen Madrigalen und einer Uraufführung von Jens Klimeks Madrigalismen".

> Konzert Nachtgesang III

Tobias Hechler (Konzert: Aus der Magdeburger Schatztruhe) Tobias Hechler wurde 1991 in Tübingen geboren. Seit 2013 studiert er an der Bremer Hochschule für Künste in den Klassen von Katharina Rössner Stütz und Peter Kooij. Er besuchte Kurse bei Margreet Honig, Gemma Bertagnolli und Michael Chance.

Neben seinen solistischen Tätigkeiten, die vor allem die oratorischen Werke von J.S. Bach und G.F. Händel umfassen, ist er auch als Ensemblesänger u.a. im Kammerchor Stuttgart (Frieder Bernius), Sette Voci (Peter Kooij), Vocalensemble Rastatt (Holger Speck) und Schola Heidelberg (Walter Nußbaum) aktiv. Seit Mai 2015 ist er als Gast am Thalia Theater Hamburg in der Produktion „Die Stunde da wir nichts voneinander wussten“ von Peter Handke engagiert. Mit dieser Produktion gastierte er unter anderem am Theater an der Wien im Rahmen der Wiener Festwochen und in Amsterdam beim Holland Festival. Im Januar 2016 war er in Trondheim in der Rolle des Huntsman in der Oper „Venus and Adonis“ von John Blow unter der Leitung von Olof Boman zu erleben.

Tobias Hechler ist Stipendiat des Evangelischen Studienwerkes Villigst.

> Konzert Aus der Magdeburger Schatztruhe

Raphaela Hein (Foto: Katharina Hein)Raphaela Hein stand von klein auf in Kindermusicals (Produktionen König/te Reh) auf der Bühne und konnte dabei vielfältige musikalische Erfahrungen machen (u.a. Projekte mit Kindern aus Afrika, Indonesien und Indien). Sie debütierte 2013 im „Requiem“ von Harald Weiss (UA). Es folgten Solopartien in Faurés „Requiem“, in Juan Arnezs bolivianischem Requiem „Misterium del socavón“ (dt. EA), sowie in „Gottesmühlen“ von Valery Voronov (dt. UA). Zuletzt sang sie 2016 die Solopartie in Alfred Schnittkes „Requiem“ im WDR mit dem Europäischen Kammerchor.

Hein ist auch das Chorsingen ein wichtiges Betätigungsfeld. So singt sie auch mit Soloverpflichtungen im Europäischen Kammerchor, der Kölner Kurrende, der Kölner Kantorei, im Jungen Kammerchor Köln, sowie diversen Projektchören der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Hein studiert an der Universität zu Köln Musik. Sie schloss die Chorleiterausbildung an der Universität mit der Note sehr gut ab und ist als Chorleiterin im Bereich Kinderchor tätig.

> Konzert Nachtgesang III

Volker Hempfling (Foto: privat)Volker Hempfling, 1944 im Saarland geboren, studierte in Herford und Köln Kirchenmusik, Orgel, Orchesterleitung und Gesang. Von 1972 bis 1985 war er Domorganist und Kantor der Evangelischen Kirchengemeinde Altenberg und Leiter der Geistlichen Musik" am Altenberger Dom. Von 1972 bis 1997 wirkte er hier als Kirchenmusikdirektor und Leiter der Domkantorei. 1968 gründete er die Kölner Kantorei und hatte von 1983 bis 1994 die Leitung des Gürzenich-Chores Köln inne. Im Jahr 1985 wurde er als Professor für Chorleitung an die Musikhochschule des Saarlandes berufen, 1993 in gleiche Position an die Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf, wo er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2003 auch die Abteilung Evangelische Kirchenmusik und den Kammerchor der Hochschule leitete.
 
Mit seinen Chören gab Volker Hempfling Konzerte und Gastspiele und leitete Dirigier- und Stimmbildungskurse in etlichen europäischen Ländern, Russland, Israel und in den USA. Neben der intensiven Chorarbeit widmet er sich einer internationalen Dirigenten- und Dozententätigkeit und ist als Gastdirigent, Juror bei bedeutenden Chorwettbewerben und Editor tätig.
 

Kristin Henneberg (Foto: Foto Schröder Magdeburg)Die Pianistin Kristin Henneberg zeichnet sich durch musikalische Vielseitigkeit aus und wird als Solistin, Kammermusikerin und Liedbegleiterin engagiert. Rezitals und Konzerte mit Orchester gab sie in wichtigen Musikstätten Europas und war darüber hinaus zu Gast beim Mecklenburger Musikfestival, beim Kurt Weil Fest und in der Reihe Wiener Klassik.

Kristin Henneberg ist Klavierpartnerin renommierter Künstler, zu ihren Partnern zählen Mitglieder des MDR Sinfonieorchesters, des MDR Rundfunkchores und des London Philharmonic Orchestras. Rundfunk- und CD-Aufnahmen werden beim WDR, SWR, BR und MDR ausgestrahlt.Kristin Henneberg erhielt ihre musikalische Ausbildung bei Prof. Wladimir Krainjew, Prof. Jochen Köhler und Prof. Karl Kammerlander in Hannover, Magdeburg und Weimar. Weitere wichtige Impulse gaben Wolfram Rieger und Thomas Quastoff.

Sie ist Wagnerstipendiatin, war 1. Preisträgerin im internationalen Wettbewerb „Verfemte Musik", sowie als Liedbegleiter Preisträgerin im internationalen Max-Reger-Liedwettbewerb. Darüber hinaus geht sie einer Lehrtätigkeit am Konservatorium Magdeburg nach.

> Korrepetition PodiumJungerGesangsSolisten

Hans Ulrich Henning (Foto: Chor)Hans-Ulrich Henning, Leiter des Christophorus-Jugendkammerchor Versmold, machte seine ersten Chorerfahrungen von 1961 bis 1969 im Knabenchor der Stiftskantorei Gütersloh, studierte von 1969 bis 1974 Schulmusik an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover (Chor- und Orchesterleitung bei Prof. Heinz Hennig).

Von 1975 bis 1980 schloss sich ein Gesangsstudium bei Prof. Peter Ziethen an der Musikhochschule Detmold (Abt. Münster) an, das er mit der staatl. Gesanglehrerprüfung erfolgreich abschloss.

Weitere Erfahrungen: Solistische Tätigkeit als Tenor im kirchenmusikalischen Kontext sowie im renommierten Vokalquartett DROPS.

Chorleitungsassistenz und Stimmbildner bei verschiedenen Oratorienchören, Leiter des Collegium Cantorum Gütersloh und des CJD-Orchesters, Workshopleitung für Chorleiter, Jury-Mitglied bei Jugend musiziert" und den Berliner Festspielen". Aufbau des Musischen Zweiges" am Gymnasium der Jugenddorf-Christophorusschule Versmold.

> Konzert Sakrale Klangsphären

> Konzert Viva la musica

Frank Hilgert (Foto: Paul Dillmann)Frank Hilgert absolvierte die Ausbildung zum nebenberuflichen Kirchenmusiker durch das Bistum Limburg und erhielt weiterführenden Orgelunterricht bei Prof. Heinz-Anton Höhnen (Koblenz).

An der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main studierte er Schulmusik mit Hauptfach Orgel (Prof. Martin Lücker) und belegte als Schwerpunktfach Chorleitung bei Prof. Wolfgang Schäfer, der ihn im Anschluss daran in seine Hauptfachklasse aufnahm. Die Künstlerische Ausbildung in Chorleitung schloss er mit dem Diplom ab. Dirigierkurse bei Robert Sund, Kurt Suttner und Hans-Christoph Rademann folgten.

Das Erste Staatsexamen legte er an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt ab und unterrichtet seither Deutsch und Musik am Gymnasium Oberursel, an dem er auch für den Auf- und Ausbau der Gesangsklassen zuständig ist. Er leitet den Limburger Kammerchor und das Vokalensemble TonArt Ebernhahn.

Mit seinen Chören konzertierte er in einigen europäischen Ländern und nimmt regelmäßig erfolgreich an Wettbewerben teil.

> Konzert Sakrale Klangsphären

> Und sonst noch: Gottesdienste

Peter Hoche (Konzert Nachtgesang I) Foto Lina Woelfel webPeter Hoche studierte Schulmusik mit den Schwerpunktfächern Gesang und Dirigieren an der Hochschule für Musik „Franz Liszt" Weimar. Bereits während seines Studiums konnte er als Stimmbildner des Studentenchores der Universität Jena sowie als künstlerischer Assistent des Hochschulchores vielseitige Kenntnisse in den Bereichen der Chorleitung und Stimmbildung gewinnen. Seine sängerische Ausbildung erweiterte er durch ein Ergänzungsstudium im Fach Stimmbildung sowie dem Gesangspädagogischen Zertifikat des Bundes Deutscher Gesangspädagogen.

Prägend für seine dirigentische Ausbildung war der Unterricht bei Jürgen Puschbeck, Gunter Berger und Klaus-Jürgen Teutschbein. Weitere wertvolle Impulse bekam er von Volker Hempfling und Michael Reif. Seine Erfahrungen gibt Peter Hoche an der Universität in Erfurt, an der Chorleiterschule des Thüringer Chorverbandes und beim Südthüringer Chorleiterseminar an junge Dirigenten weiter.

Seit 2013 ist er als Chorleiter und Gesangspädagoge am Musikgymnasium Rutheneum in Gera tätig.

> Konzert Nachtgesang I

Elisabeth Holmer (Foto: Marlen Mieth)Elisabeth Holmer, geboren 1977, studierte Gesang bei Prof. Marina Sandel an der Hochschule für Musik und Theater Hannover sowie Sprechwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Ihr erstes Festengagement erhielt Elisabeth Holmer 2004 am Theater Annaberg, 2006 wurde sie als festes Ensemblemitglied an das Staatstheater Kassel engagiert. Gastengagements führten sie außerdem an die Theater Gera und Konstanz, an das Landestheater Linz/Österreich sowie an die Landesbühnen Sachsen. Elisabeth Holmer sang große Partien ihres Faches, darunter mehrere Uraufführungen.

In dieser Spielzeit singt sie die weibliche Hauptrolle in der Operette „Südseetulpen" von Benjamin Schweitzer am Opernhaus Chemnitz (Uraufführung). Ihre rege Konzerttätigkeit führt Elisabeth Holmer durch Deutschland, das europäische Ausland sowie in die USA. Zahlreiche Liederabende sowie Auftritte bei verschiedenen Musikfestivals ergänzen ihr künstlerisches Schaffen. Seit 2009 ist Elisabeth Holmer Professorin für das Fach Bühnensprechen/Szenenstudium an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden.

> Konzert Welt in Atem

> Jurymitglied PodiumJungerGesangsSolisten

Jo Holzwarth (Konzert: Aus der Magdeburger Schatztruhe) Jo Holzwarth machte seine ersten musikalischen Erfahrungen im Knabenchor „collegium iuvenum stuttgart“. Nach Ausbildung zum Zimmermann studiert er an der Staatlichen Musikhochschule Stuttgart Gesang in der Klasse von Teru Yoshihara. In der Spielzeit 2008-2010 wirkte Jo Holzwarth im Ensemble der „Jungen Oper Stuttgart“ mit. Diverse solistische Engagements folgten schnell deutschlandweit, Konzerttourneen durch Europa und Asien prägen sein künstlerisches Leben.

Er ist Mitglied im „Vocalensemble Rastatt“ (Holger Speck) und im „Kammerchor Stuttgart“ (Frieder Bernius). Meisterkurse beim „Calmus Ensemble“ und „Singer Pur“ gaben ihm Impulse. In der Saison 2016/17 ist Akademist im „SWR Vokalensemble“.

> Konzert Aus der Magdeburger Schatztruhe

Alfredo Ihl (Foto: Dieter Kappelmann)Alfredo Ihl, Sänger, Gesangslehrer, Chorleiter, studierte Schulmusik und Humanmedizin mit Schwerpunkt „Alte Musik“ (Gesang u.a. bei Ena Thiessen, Uta Grunewald, Martina Borst, Judith Kumfert, Meisterkurse bei Jessica Cash, Emma Kirkby, Evelyn Tubb und Uta Grunewald, Blockflöte bei Ferdinand Conrad, Chorleitung bei Heinz Hennig und Jörg Straube, Viola da Gamba bei Heinrich Haferland).

Er ist Leiter des Vokalensembles „Raggio di sol“, das er 1994 gründete. Mit dem Ensemble und als Gesangssolist (u.a. Ensemble La dolce vita) hat er ein vielfältiges Repertoire erarbeitet und viele Konzerte gegeben. Diverse CD- und Radioaufnahmen mit Barockmusik.

Von 2000 bis 2009 betreute er den Bereich Kammermusik und Chor an der Apostelkirche Hannover. Als Musiklehrer ist er an der Humboldtschule tätig. Als Gesangsolist wirkt er schwerpunktmäßig in Konzerten mit Alter Musik, Oratorien, Liederabenden und Barockopern mit, vor allem im Raum Niedersachsen und Bremen.

> Konzert Sakrale Klangsphären

Harald Jers (Foto: Harald Schmeck)Harald Jers ist Dirigent und Professor für Chorleitung an der Musikhochschule Mannheim. Neben seiner weiteren Dozententätigkeit an Musikhochschulen in Aachen und Köln war er Gastdozent an mehreren europäischen Musikhochschulen. Darüber hinaus ist er Juror bei

Chor- und Kompositionswettbewerben sowie Referent an internationalen Musikakademien und bei Fachsymposien.

Ein besonderes Markenzeichen seiner dirigentischen Arbeit stellt die Kombination von verschiedenen Disziplinen dar, welche auf Studienabschlüssen in Dirigieren, Schulmusik/Hauptfach Gesang, Kirchenmusik und Physik beruht. Musikalisches Hintergrundwissen durch intensive Forschungstätigkeit im Bereich Chor und Raumakustik nutzt er zur qualitativen Verbesserung des Chorklangs, für eine effektivere Probenmethodik und zur optimierten Aufstellung von Orchester und Chor.

Einladungen als Gastdirigent zu Chören und Orchestern führten ihn auf Konzerteisen durch Europa, Asien und in die USA. Er erhielt den ersten Preis der "Acoustical Society of America" für wichtige Forschungsergebnisse sowie den Dirigenten-Grand-Prix beim internationalen Chorwettbewerb in Debrecen 2010.

> Konzert Finale unter Ottos Augen

Johann Friedrich Fasch-Ensemble (Foto: privat)Das Johann Friedrich Fasch-Ensemble (FE) entstand im Februar 1997, um die damals noch relativ unbekannte Musik des Zerbster Hofkapellmeisters und seiner Zeitgenossen einem größeren Interessentenkreis zu erschließen. Die Mitglieder des Ensembles stammen aus der mitteldeutschen Barockmusik-Landschaft zwischen Halle, Leipzig und Dresden. Zunächst als Kammermusik-Projekt angelegt, begann es mit einem erfolgreichen Programm zum 500. Geburtstag von Philipp Melanchthon u. a. mit Gastspielen in Wittenberg, im Leipziger Gewandhaus und im Händel-Haus zu Halle.

Im Frühjahr 1997 wurde das Ensemble erweitert und gemeinsam mit dem Universitätschor Halle „Johann Friedrich Reichardt" die erste CD veröffentlicht. wurde. Seitdem gastierte das Ensemble in den mitteldeutschen Barockzentren sowie in Hamburg, Bayreuth und Bamberg.

Im Jahre 2006 war das Orchester erstmalig in der Berliner Philharmonie zu erleben (mit dem „Messias“ von Händel). 2007 debütierte es an J.S: Bachs Wirkungsstätte in der Nikolaikirche Leipzig mit seiner „Matthäus-Passion“. Karfreitag 2008 wurde an selbiger Stätte gemeinsam mit dem Universitätschor Uppsala unter Leitung von Stefan Parkman die „Johannes-Passion“ aufgeführt. Zu den 10. Fasch-Festtagen trat das Ensemble gemeinsam mit dem Thomanerchor Leipzig in Zerbst auf.

> Konzert Aus der Magdeburger Schatztruhe

Barry Jordan (Foto: Dommusik/privat)Barry Jordan wurde 1957 in Port Elizabeth, Südafrika, geboren. Er studierte in Kapstadt und vollendete sein Master of Music in Komposition 1985. Zwischenzeitlich war er vier Jahre in Pretoria stationiert und war während dieser Zeit Mitglied des semiprofessionellen SABC Chamber Choir (auch „Chanticleer Singers" genannt); dort empfing er wertvolle chorerzieherische Impulse von Richard Cock. Ab 1986 studierte er weiter, zunächst in Wien und danach in Lübeck, wo er neben dem Konzertexamen in Orgel auch die B- und A-Kirchenmusikdiplomen erhielt. Er war währendessen in Kiel, tätig, zunächst neben Prof. Hans Gebhard an der St Nicolaikirche, später an der Osterkirche, wo er erste große Werke mit seiner Osterkantorei aufführen konnte und außerdem das vokale „Palestrina Ensemble" leitete.

Seit August 1994 ist er Domkantor und -organist in Magdeburg; hier gab es zwischenzeitlich neben dem Domchor in seinen verschiedenen Formen auch das Vokalensemble „Querstand", mit dem er unter anderem schon sein Heimatland bereiste. Barry Jordan hat einen guten Ruf als konzertierender Organist; von seinen Kompositionen hat vor allem ein Werk für Marimba und Orgel, „Nonqause", einen festen Platz in der Literatur eingenommen.

> Konzert Alles, was Odem hat...

Jugendkammerchor schola cantorum weimar (Konzert: Aus der Magdeburger Schatztruhe)Der Jugendkammerchor der schola cantorum weimar wurde im Herbst 2015 gegründet. Seit seinem Bestehen hat das Ensemble bereits zahlreiche Konzerte gegeben und Musikaufnahmen produziert. Musikvideos präsentieren den Chor in der Öffentlichkeit. Der Jugendkammerchor besteht aus engagierten jungen Sängerinnen und Sängern im Alter von 16 bis 20 Jahren, die anspruchsvolle Chorliteratur in kleiner Besetzungen erarbeiten wollen und sich zudem an der Konzert- und Projektplanung aktiv beteiligen möchten.

Die schola cantorum weimar ist der größte Kinder- und Jugendchor Thüringens. Sie wurde im Jahr 2002 gegründet und hat nun mehr als 230 Mitglieder im Alter zwischen 5 und 22 Jahren, die in sieben Teilchören, ihrem Alter entsprechend, singen. Die Chöre kooperieren mit der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und unternehmen Tourneen durch das In- und Ausland.

Chorlager über mehrere Tage sind Höhepunkte im Jahr eines jeden Chorsängers. Überdies veranstaltet die schola cantorum weimar alle zwei Jahre in Weimar das internationale Kinder- und Jugendchorfestival „StimmenKlangRaum“.

Kinder- und Jugendchor sind gefragte Gäste im Deutschen Nationaltheater Weimar, wo die Sänger neben ihren musikalischen auch ihre schauspielerischen Fähigkeiten zeigen können.

> Konzert Aus der Magdeburger Schatztruhe

> Konzert Nachtgesang II

Junge Kantorei Magdeburger Domchor (Konzert: Frischer Wind aus jungen Kehlen) Foto Anne Koenig webDie Junge Kantorei des Magdeburger Domchores wurde erst vor zwei Jahren neu begründet, um den Jugendlichen eine optimale Chorausbildung im kleinen Kreis bieten zu können. Die etwa 20 Jugendlichen widmen sich durch ihre Blattsingkompetenz bereits komplexen polyphonen Stücken und begeistern mit ihren unverbrauchten und frischen Stimmen. Sie verwirklichen jährlich eigenständige Projekte in denen sie alle Facetten des Chorgesangs kennenlernen können.

In diesem Jahr ist neben dem Auftritt beim 19. Deutschen Chorfestival, die Aufführung des Telemann Werkes „Der Tag des Gerichtes“ zusammen mit Orchesterbegleitung und Solisten geplant. Weiterhin sind sie aber auch bei traditionellen Konzertformaten wie dem Weihnachtssingen des Domchores beteiligt, bei dem alle Chorgruppen zusammengeführt werden.

> Konzert: Frischer Wind aus jungen Kehlen

Christian Kabitz (Foto Gudrun Schraml)Christian Kabitz erhielt seine Ausbildung zum Kirchenmusiker und Dirigenten in München. Von 1979 bis 2015 war er Kantor an der St. Johanniskirche Würzburg und Leiter von Bachchor und Bachorchester Würzburg; er verantwortete auch die jährlich stattfindenden Würzburger Bachtage.

1984 wurde ihm der Titel „Kirchenmusikdirektor“ verliehen, 1986 erhielt er den Staatspreis des Freistaates Bayern. Im selben Jahr wurde er künstlerischer Leiter des Bachchors Heidelberg; seit 1988 leitet er den Cäcilienchor Frankfurt.

2004 erhielt Christian Kabitz den Kulturpreis der Stadt Würzburg und 2007 den Hauptpreis der Bücher-Dickmeyer-Stiftung für besondere Verdienste in der evangelischen Kirchenmusik.

Auch als Cembalist und Organist erlangte er einen internationalen Ruf. Zahlreiche Konzerte mit den Münchner Bachsolisten und weltweit anerkannten Sängern und Instrumentalisten machten ihn auch in Funk und Fernsehen bekannt. Konzerttourneen führten ihn u.a. in die USA, nach Japan und China.

> Konzert Welt in Atem

Adelina Kamalutdinova (Konzert Alles, was Odem hat...) Adelina Kamalutdinova (*1984 Kasachstan) erhielt mit sechs Jahren ihren ersten Klavierunterricht. Ihr Klavierstudium absolvierte sie in Russland und anschließend in Deutschland am Konservatorium Osnabrück, u.a. bei Prof. Viola Mokrosch und Prof. Peter Florian.

Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe, wie z.B. Allrussischen Wettbewerbs in der Stadt Volsk, Russland und Teilnehmerin zahlreicher Meisterkurse im In- und Ausland, unter anderem bei Prof. Gabriele Kupfernagel (Berlin) und Prof. Alla Schatz (Coburg) ist seit fast einem Jahrzehnt Dozentin für Korrepetition am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück.

Ihre Konzerttätigkeit führte sie nach Russland und Frankreich. Sie trat mit dem brasilianischem Komponisten Ney Rosauro und Kammerorchester „pro musica“ Osnabrück auf. Zurzeit spielt sie mit der Bläserphilharmonie Osnabrück. Sie wirkt als Jurorin beim Musikwettbewerb für Kinder und Jugendliche „Jugend musiziert“ und als Dozentin bei der Meisterkursreihe Spring Academy der Hochschule Osnabrück mit.

Adelina Kamalutdinova ist eine ausgebildete Yamaha-Musiklehrerin und unterrichtet an der Yamaha-Musikschule Osnabrück.

> Konzert Alles, was Odem hat...

Kammerchor CONSONO (Foto: Martina Holtheuer)Der Kammerchor CONSONO aus Köln wurde im Jahr 2001 von Harald Jers gegründet und hat bereits zahlreiche nationale und internationale Chorwettbewerbe gewonnen. In dieser kurzen Zeit etablierte er sich als einer der besten Kammerchöre Deutschlands. Regelmäßige Rundfunk- und Fernsehauftritte, sowie CD-Einspielungen und Einladungen zu bedeutenden Musikfestivals unterstreichen die hohe chorische Qualität des Ensembles und das internationale Ansehen.

Das Repertoire reicht von Musik der Renaissance- und Barockzeit über die Romantik bis hin zu Chormusik des 20. und 21. Jahrhunderts. Seit seinen Anfängen veranstaltet der Chor Konzerte mit Musik aus unterschiedlichsten Epochen und Ländern. Ein Schwerpunkt des jungen Ensembles liegt in der Erarbeitung bisher weitgehend unbekannter, anspruchsvoller A-cappella-Literatur sowie deren jeweils stilistisch authentischer Aufführungsweise. Der homogene Chorklang und die Transparenz der Stimmen von CONSONO werden in der Presse immer wieder als herausragend gelobt. Hintergrund sind unter anderem die akustisch-musikwissenschaftlichen Forschungen und die intensive Beschäftigung mit der musikalischen Akustik historischer Aufführungspraktiken des Leiters Harald Jers, die unmittelbar in die Proben- und Konzertarbeit einfließen.

> Konzert Finale unter Ottos Augen

Kammerchor der Biederitzer Kantorei (Foto: Förderkreis der Biederitzer Kantorei)Biederitz - ein idyllischer Ort gelegen im Jerichower Land und vor den Toren Magdeburgs - beherbergt die Biederitzer Kantorei. Sie wurde 1989 von Kantor Michael Scholl gegründet, der sie seitdem auch leitet. Nach drei Jahren hat sich daraus der Kammerchor der Biederitzer Kantorei entwickelt.

Der Kammerchor vereint ca. 20 Sängerinnen und Sänger, die sich besonders der Pflege mitteldeutscher Barockmusik und der Aufführung moderner Werke widmen. In Erstaufführungen unserer Zeit wurden u.a. kirchenmusikalische Werke von Telemann und Fasch gesungen, von denen zum Teil Rundfunk- und CD-Einspielungen entstanden sind. Durch die Zusammenarbeit mit dem zeitgenössischenen englischen Komponisten Sir Colin Mawby ist der Kammerchor auch durch viel beachtete Erstaufführungen moderner Werke in Erscheinung getreten.

> Konzert Sakrale Klangsphären

Kammerchor TU Ilmenau (Foto: Dr. Ulrike Brokmann)Im Herbst 1985 gründeten Studierende der Technischen Hochschule Ilmenau - sieben Männer und eine Frau - während eines Kulturpraktikums ein Doppelquartett. Aus diesem entwickelte sich in den folgenden Monaten ein gemischter Chor und durch kontinuierliche Probenarbeit entstand der Kammerchor der TU Ilmenau. Inzwischen singen neben Studierenden auch Mitarbeiter und Absolventen der Universität, zumeist Natur- und Technikwissenschaftler, im Chor mit. Geleitet wird der Kammerchor seit 1994 von Arne Puschnerus.

Das Repertoire des Chores umfasst vier- bis achtstimmige Werke, vorrangig Madrigale, Motetten, geistliche Chormusik, Volks- und Kunstlieder sowie Close Harmony/Pop-Arrangements. Der Schwerpunkt der Chorarbeit liegt im A-cappella-Bereich, doch es gibt immer wieder gemeinsame Projekte und Konzerte mit dem Akademischen Orchester der TU Ilmenau oder anderen Chören. Es liegen inzwischen fünf CDs des Chores vor, die einen Einblick in die musikalische Breite des Chores geben.

Jährliche mehrtägige Probenfahrten dienen dem Chor zur Einstudierung des neuen Programms, der Vorbereitung von Konzerten, Wettbewerben und Choraustauschen und unterstützen zugleich das Kennenlernen untereinander. Höhepunkte der Chorarbeit sind immer wieder Konzertreisen, so z.B. nach Sachsen, nach Berlin oder in die Schweiz. An den Landeschorwettbewerben beteiligt sich der Chor seit 1997 regelmäßig und sehr erfolgreich, dabei wurde er mehrmals mit Sonderpreisen ausgezeichnet. Im Jahr 2014 erhielt der Kammerchor der TU Ilmenau erstmalig eine Delegierung zum Deutschen Chorwettbewerb in Weimar, an dem er erfolgreich teilnahm. Einen ersten Preis errang der Chor 2014 beim „Internationalen Festival der Advents- und Weihnachtsmusik“ in Prag.

> Konzert Nachtgesang I

Kammerchor Michaelstein (Foto: Sebastian Göring)Mit seinen aufführungspraktisch stilsicheren sowie emotional mitreißenden und unterhaltsamen Interpretationen eines breiten Repertoires vom 11. Jahrhundert bis hin zu aktueller Musik hat sich der Kammerchor Michaelstein in den 25 Jahren seines Bestehens ein internationales Renommé erarbeitet. Die (Wieder-)Entdeckung von Altem und Neuem steht im Vordergrund, wobei den mitteldeutschen und den osteuropäischen Musiklandschaften besonderes Interesse gilt.

Das 1991 im Kloster Michaelstein (Institut für Aufführungspraxis) gegründete Ensemble, dessen Sängerinnen und Sänger aus allen Landesteilen der Bundesrepublik Deutschland kommen, arbeitet regelmäßig mit international anerkannten Instrumentalensembles und Musikerpersönlichkeiten zusammen, wie dem Concerto Köln, dem Collegium Marianum Prag, The Israeli Camerata, Orchestre National de Lorraine, der Batzdorfer Hofkapelle, dem Collegium 1704 Prag, dem Telemannischen Collegium Michaelstein, Ludger Rémy, Christoph Spering, Michael Hofstetter, Avner Biron, Emma Kirkby, James Gilchrist, Cyndia Sieden, Dorothee Mields u.v.m.

Internationale Wettbewerbserfolge, zahlreiche CD-, Rundfunk- und TV-Produktionen mit Welt-Ersteinspielungen, neuzeitlichen Wiedererstaufführungen, Kooperationen und Konzerte als offizieller musikalischer Botschafter Deutschlands u.a. in Italien, Russland, Israel, Polen, Tschechien, Belgien, Frankreich und Japan zeugen von der profilierten Arbeit des Kammerchor Michaelstein.

Jüngst sind die Aufnahmen für die dritte Veröffentlichung im Rahmen der Gesamteinspielung der Motetten Johann Heinrich Rolles zu dessen 300. Geburtstag 2016 beendet worden. Die vierte CD ist bereits in Arbeit.

> Konzert Aus der Magdeburger Schatztruhe

> Konzert Nachtgesang II

Magdeburger Kinderundjugendchor Jacqueline Harder web1955 wurde der heutige Kinder- und Jugendchor Magdeburg gegründet und 1991 an das Hegel-Gymnasium Magdeburg angegliedert. Die Sängerinnen und Sänger werden im Musikzweig unterrichtet. Diese Chorklassen haben neben den wöchentlichen Proben erweiterten Musikunterricht in den Fächern Musiktheorie, Gehörbildung, Chorleitung. Außerdem wird Unterricht im darstellenden Spiel und in Sprecherziehung angeboten.

Das Repertoire umfasst Kinder- und Jugendliteratur aller Epochen sowie Lieder der deutschen und internationalen Folklore. Höhepunkte der Konzerte bilden Ausschnitte aus dem Bereich Musiktheater/Musical in szenischer Gestaltung.

Der Kinder- und Jugendchor Magdeburg ist regelmäßig erfolgreich bei nationalen und internationalen Wettbewerben vertreten und konnte mehrfach ein „Goldenes Diplom" erreichen. Beim 9. Deutschen Chorwettbewerb in Weimar wurde dem Chor ein Sonderpreis für die hervorragende Interpretation eines Volksliedes zuerkannt. 2016 erhielt der Kinder- und Jugendchor Magdeburg beim 5. Landeschorfest Sachsen-Anhalt die Einstufung in die Leistungsstufe: Oberstufe „ausgezeichnet“.

Die Gesamtleitung des Chores liegt seit 2006 in den Händen der Chorleiterin Astrid Schubert. Ihre Ausbildung absolvierte Astrid Schubert im Fach Schulmusikerziehung an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und arbeitet seit 2000 am Hegel-Gymnasium Magdeburg.

> Konzert: Frischer Wind aus jungen Kehlen

Ekkehard Klemm (Foto: Hans-Ludwig Böhme)Der 1958 im heutigen Chemnitz geborene Dirigent war Mitglied des Dresdner Kreuzchores, bevor er in Dresden Dirigieren und Komposition bei Siegfried Kurz, Hartmut Haenchen, Wilfried Krätzschmar und Manfred Weiss studierte. Über das Landestheater Altenburg und das Theater Vorpommern kam Klemm 1996 ans Staatstheater am Gärtnerplatz München, wo er 11 Jahre als Dirigent wirkte. Er leitete Ur- und Erstaufführungen von Henze, Schnebel, Nono, Goldmann, Schenker, Saunders, Saariaho, Nuñes, Krätzschmar, Katzer, Weiss, Rautavaara, Terterian, Kantscheli, Münch und Voigtländer.

Seit 2003 ist Klemm Professor für Dirigieren und Leiter des Hochschulsinfonieorchesters an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, von 2010 bis 2015 war er auch deren Rektor. 2004 übernahm er die Künstlerische Leitung der Singakademie Dresden. Er ist Mitglied des Sächsischen Kultursenats, Präsident des Verbandes Deutscher KonzertChöre, Kuratoriumsmitglied der J.-S.-Bach-Stiftung und seit 2013 Ordentliches Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste. Als Dirigent gastierte Ekkehard Klemm in Schweden, England, Polen, Österreich, Tschechien, Russland, Armenien, Südkorea, den USA, der Schweiz, Italien, Südafrika, Meisterkurse gab er u.a. in Seoul, Rom, Wrocław, St. Petersburg, Pretoria.

> Konzert Welt in Atem

Johannes Knecht (Foto: Martin Sigmund)Johannes Knecht studierte Musik- und Literaturwissenschaften in Saarbrücken, später Violine, Klavier und Dirigieren in Köln. Neben solistischer Tätigkeit war er Mitglied verschiedener deutscher Orchester. 1993 wurde er als Dirigent ans Theater Pforzheim engagiert. Sein Weg führte über Coburg nach Wuppertal, wo er als Kapellmeister am Schillertheater tätig war.

Johannes Knecht ist heute Erster Chordirektor der Staatsoper Stuttgart und Professor für Oratorienleitung an der Musikhochschule Stuttgart. Seit 2003 ist er zudem künstlerischer Leiter des Philharmonia Chores Stuttgart.

Uraufführungen bedeutender Komponisten hat er einstudiert und geleitet, zuletzt das ihm gewidmete großangelegte Werk Ensof" von Mark Andre. Johannes Knecht arbeitet zusammen mit Dirigenten wie Simon Rattle, Fabio Luisi oder Stéphane Denève. Gastengagements verbinden ihn mit Rundfunkchören der ARD, prominenten Orchestern und bedeutenden Festspielen im In- und Ausland. Rundfunk- und CD-Aufnahmen dokumentieren seine Arbeit.

> Konzert Aus der Magdeburger Schatztruhe

Peter Kopp (Foto: Astrid Ackermann)Peter Kopp ist Gründer und Leiter von Vocal Concert Dresden und führte den Kammerchor zu jener künstlerisch bemerkenswerten Ausstrahlung, für die er seit langem auch international geschätzt wird.

Seit 1995 ist Peter Kopp zudem als Chordirigent beim Dresdner Kreuzchor tätig. In der täglichen Probenarbeit und als Dirigent bei Konzerten und Auftritten trägt er neben dem Kreuzkantor wesentlich zur Fortsetzung der 800-jährigen Tradition dieses berühmten Knabenchores bei. Als Dirigent gastierte Peter Kopp bei diversen internationalen Festivals sowie bei Klangkörpern wie dem Konzerthausorchester Berlin und dem NDR Chor.

Peter Kopp absolvierte selbst seine Schulzeit als Mitglied des Dresdner Kreuzchores. Einer Ausbildung zum Kirchenmusiker folgte ein Studium für Chor- und Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik in Dresden. Kopps breites musikalisches Interesse findet in seinen Konzerten und CD-Produktionen beredten Ausdruck. Seine intensive Beschäftigung und treffende Präsentation der Kostbarkeiten sächsischer Musikgeschichte sowie von Werken des italienischen Barock haben sowohl beim Publikum als auch bei der internationalen Musikpresse besondere Resonanz erfahren.

> Konzert Finale unter Ottos Augen

Goetz Phillip Körner (Foto: Wiebke Bruns)Goetz Phillip Körner, Tenor. Aus Lengerich (Westf.) stammend erhielt er 1997 seinen ersten Gesangsunterricht am Konservatorium Osnabrück, bevor er 2001 sein Studium der Fächer Opernsolo und später auch Gesangspädagogik an der Musikhochschule Hannover (u.a. bei Prof. Dr. Peter Anton Ling) aufnahm und 2008 erfolgreich abschloss. Meisterkurse bei Christoph Prégardien, Irwin Gage, Aribert Reimann und Wolfgang Rihm sowie Privatstudien bei David Lee Brewer runden seine Ausbildung ab.

Szenisch war er bisher mitunter in diversen Mozart Opern (z.B. als Tamino in „Die Zauberflöte“) und Händels (u.a. in der Titelparite von „Belsazar“), sowie in Antonio Bibalos moderner Oper „Fräulein Julie“ (Jean) an der Hamburgischen Staatsoper zu erleben. Ein Höhepunkt war die Interpretation des Evangelisten und Arien-Tenors in einer szenischen Aufführung von Bachs „Johannes-Passion“ in Hannover.

Im Konzertfach hat er sich ein breites Repertoire angeeignet, welches nahezu alle gängigen, sowie auch einige exotische Oratorien umfasst. Immer wieder wird seine stimmliche Wandlungsfähigkeit gelobt, mit der es ihm gelingt, stilistisch sowohl mit barocker, als auch romantischer Musik zu überzeugen. Er konzertiert regelmäßig deutschlandweit – von der Alten Oper Frankfurt bis zur Berliner Philharmonie, vom Bremer Dom bis zum Kloster Andechs. Diverse Engagements führten ihn zudem ins europäische Ausland und nach Asien. Einen Höhepunkt stellt hier ein Konzert mit Puccinis „Messa di Gloria“ im Pantheon in Rom dar.

> Konzert Alles, was Odem hat...

Sabine Lattorf (Konzert Viva la musica) Seit 1997 ist Sabine Lattorf als Leiterin der Singschule tätig und für die Kinderkantoreien zuständig.

Sie stammt aus Magdeburg und wuchs im Magdeburger Domchor, später im Rundfunkjugendchor Wernigerode, auf; sie erhielt ihr kirchenmusikalisches C-Diplom an dem Seminar in Halberstadt und lernte zunächst den Beruf der Krankenschwester.

Begleitend zu ihrer Arbeit in der Domsingschule nahm sie ein kirchenmusikalisches Studium an der Hochschule für Kirchenmusik in Halle auf und schloss dieses erfolgreich ab. Sie hat sich der Ward-Methode verschrieben und wendet diese mit großem Erfolg bei der Ausbildung unserer jungen Sänger und Sängerinnen an. Heute ist sie auch Musiklehrerin an der evangelischen Domgrundschule und am Ökumenischen Domgymnasium.

> Konzert Viva la musica

Leipziger Kammerchor 3 Foto Eva Wolter webDer Leipziger Kammerchor wurde 1973 als gemischter Chor gegründet und widmete sich anspruchsvoller Chormusik. Konzertreisen führten dabei u. a. nach Krakow, Kiew, Brno, Plovdiv, Linz und Graz. Um auch weiterhin Chormusik auf hohem Niveau aufführen zu können, neue, junge Chormitglieder zu binden und auch für die langjährigen, treuen Sänger, unter denen auch noch einige Gründungsmitglieder sind, die Chorgemeinschaft zu erhalten, hat sich der Leipziger Kammerchor im Jahr 2015 neu formiert. Seitdem proben unter einem Dach die Gruppen „Con Moto“ – geleitet von Andreas Reuter - und „Andante“ – geleitet von Georg Mogwitz. Beide Gruppen erarbeiten eigenständige musikalische Programme, stehen aber auch weiterhin mit gemeinsamen Projekten auf der Bühne. Dazu gehörte die Messe von Antonin Dvorak und in diesem Jahr Choralkantaten von Mendelssohn.

Die Gruppe „Con Moto“ spricht ambitionierte Sängerinnen und Sänger unter 50 Jahren an, die sich anspruchsvoller Vokalmusik verschrieben haben. In den ersten eigenständigen Projekten gehörten Motetten von Schütz, Bruckner und Bach sowie barocke Kantaten und das Requiem von Fauré zum Repertoire. Gemeinschaftskonzerte mit dem Freiberger Knabenchor und Auftritte in Leipzig (u.a. Thomaskirche Leipzig) standen auf dem Programm.

> Konzert Welt in Atem

> Und sonst noch: Gottesdienste

Meike Leluschko (Foto: fotomedia schmidt)Die deutsch-koreanische Sopranistin Meike Leluschko studierte an der Musikhochschule Detmold und arbeitet mittlerweile seit dem Konzertexamen mit Prof.´in Caroline Stein zusammen.

Ihre Konzerttätigkeit führte sie zu Klangkörpern wie beispielsweise dem Gewandhausorchester, der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Orchestra Haydn di Trento e Bolzano, den Hamburger Symphonikern und Bochumer Symphonikern, der Nordwestdeutschen Philharmonie, dem Stuttgarter und dem Kölner Kammerorchester, u.a. auf internationale Festivals und Konzertpodien wie das Festspielhaus Salzburg, die Hamburger Laeiszhalle, die Kölner Philharmonie oder die Stuttgarter Liederhalle.

Das breit gefächerte Repertoire der Sängerin reicht vom Barock bis in die Gegenwart. Rundfunk- und CD Aufnahmen dokumentieren ihre künstlerische Tätigkeit. Eine Vorliebe hat sie für das Kunstlied und kammermusikalische Projekte. Meike Leluschko ist Stipendiatin der Mozart-Gesellschaft Dortmund, der Dörken- und der Bertelsmann Stiftung.

> Konzert Alles, was Odem hat...

KammerchorLimburg .Foto Ute Haberzettel 2015 webjpgDer Limburger Kammerchor wurde 1985 von Richard Moser (heute Leiter des Musikgymnasiums Rheinland-Pfalz) ins Leben gerufen.

Der Chor hat etwa 40 Sänger/innen aus dem erweiterten Raum Limburg und widmet sich der anspruchsvollen Chormusik. In der Zeit seines Bestehens hat sich der Chor in der Region Limburg durch zahlreiche Auftritte und Konzerte einen guten Namen gemacht und auch auf Reisen in England, Frankreich, Belgien, Finnland, Italien und Polen seine Spuren hinterlassen. Das 30-jährige Jubiläum feierte der Chor neben einem Festkonzert auch mit einer Konzertreise nach Wien.

Das Repertoire geht quer durch alle Stilrichtungen und Musikepochen. Jedes Jahr werden ein bis zwei geistliche oder weltliche Programme, sowie ein Weihnachts-programm einstudiert und in Konzerten aufgeführt.

Seine Leistungsfähigkeit hat der Chor mit mehreren Golddiplomen und Sonderpreisen sowie vier ersten Preisen und der höchsten Wertung beim nationalen Chorwettbewerb 2011 in Dehrn eindrucksvoll bewiesen. Besonders stolz ist der Chor auf den 1. Preis beim Hessischen Chorwettbewerb 2013 in Schlitz.

Für die musikalische Qualität stehen Chorleiter Frank Hilgert und Stimmbildnerin Claudia Ramroth.

> Konzert Sakrale Klangsphären

> Und sonst noch: Gottesdienste

Tobias Loebner Foto Anne Hornemann webTobias Löbner wurde 1986 in Zwickau geboren und studierte Chor- und Orchesterleitung in Weimar bei Prof. Jürgen Puschbeck und Prof. Nicolas Pasquet. Von 2008 bis 2014 war er Stipendiat des vom Deutschen Musikrat initiierten Dirigentenforums.

Als Gastdirigent konzertierte er bereits mit dem RIAS Kammerchor und übernahm Einstudierungen beim Niederländischen Kammerchor, dem WDR Rundfunkchor, dem Rundfunkchor Berlin sowie dem MDR Rundfunkchor. Seit 2014 arbeitet Tobias Löbner als Dozent für den Bereich Chorleitung an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig und künstlerischer Leiter des Hochschulchores.

> Konzert Nachtgesang III

Frank Löhr (Foto: Chor)Frank Löhr, geb. 1971 in Neuwied, studierte Klavier, Komposition und Dirigieren in Hamburg. Zahlreiche Kurse (Kammermusik, Cembalo, Orgel, u. a.) ergänzten sein Studium.

Neben seiner solistischen Tätigkeit mit besonderer Vorliebe für historische Tasteninstrumente arbeitete er als Pianist bzw. Dirigent mit namhaften Solisten und Orchestern unter anderem beim Schleswig-Holstein-Musik-Festival. Bereits 27jährig wurde Frank Löhr Professor für Dirigieren. Nach seiner Lehrtätigkeit an den Musikhochschulen Hamburg, Bremen und Frankfurt wurde er 2005 an die Musikhochschule Hannover berufen. Er erhielt unter anderem den 1. Preis im Kompositionswettbewerb der Hamburger Musikhochschule.

Seit 1997 ist er künstlerischer Leiter des Ahrensburger Kammerorchesters, seit 2003 des Bergedorfer Kammerchores.

> Konzert Nachtgesang II

 

Stephan Lutermann (Foto: Max Ciolek)Stephan Lutermann studierte in Salzburg und Köln Orgel, Kirchenmusik und Chorleitung. Verschiedene CD-Einspielungen sowie Rundfunk- und Fernsehaufnahmen spiegeln sein breitgefächertes Repertoire wider. Lutermann begeistert mit seinen verschiedenen Chören das Publikum auf Podien im In- und Ausland. Preise bei internationalen Wettbewerben zeugen von der hohen Qualität seiner chorischen Arbeit. Einladungen als Referent und Juror runden seine Tätigkeiten ab.

Lutermann arbeitet als Kirchenmusiker an der St. Matthäus Kirche in Melle, ist Lehrbeauftragter für Chorleitung an der Hochschule Osnabrück und ist Leiter des mehrfach ausgezeichneten Kammerchores „Vokalconsort Osnabrück“. In den letzten Jahren hat sich Lutermann, gemeinsam mit dem Choreografen Lars Scheibner, intensiv mit der szenischen Umsetzung chorischer Werke auseinandergesetzt. Die Gründung des europäischen Ensembles CHOREOS ist letztlich die logische Fortsetzung dieser innovativen Arbeit.

> Konzert Alles, was Odem hat...

Magdeburger Domchor (Konzert: Alles, was Odem hat...)  So lange es einen Dom in Magdeburg gegeben hat, wurde dieser mit Chorgesang musikalisch erfüllt. Schon Walther von der Vogelweide erwähnte 1199 den Gesang des Chores im Rahmen der „Magdeburger Weihnacht“.

Dennoch ist der Chor heute eher ein Produkt der Nachkriegszeit. Bis in die dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts hinein war der Domchor ein Knabenchor, der die Jungs aus den Schülern des Domgymnasiums rekrutierte. Unter dem letzten festangestellten Vorkriegskantor Bernhard Henking wurden Mädchen der Viktoriaschule hinzugezogen, aber bis zum Kriegsende (dann unter interimistischem Leiter Hans Chemin-Petit) waren die Sopran- und Altstimmen von Kindern und Jugendlichen besetzt.

In den schwierigen Nachkriegsjahren gewann Gerhard Bremsteller auch Erwachsene für die oberen Stimmlagen und legte dabei die Grundlage für das generationsübergreifende Singen das noch heute praktiziert wird. Sein Nachfolger Günther Hoff führte die Tradition fort. Wer ab der 2. Klasse die „Vorschule“ besuchte, war höchstwahrscheinlich als junger Erwachsener noch im Domchor dabei.

Unter Barry Jordans Leitung, seit 1994, wurde ein „Modularsystem“ aufgebaut – neben der Singschule für kleine Kinder existieren die Junge Kantorei für Jugendliche ab der 7. Klasse, der Motettenchor, ein a cappella Ensemble das den Löwenanteil des Gottesdienstsingens übernimmt und der Oratorienchor, ein Projektchor der zusammen mit den anderen Gruppen den Klangkörper für großangelegte chorsinfonische Werke erweitert.

> Konzert Alles, was Odem hat...

Alberto Menjón (Foto: Marga Bohanna)Alberto Greer Menjón Bohanna wurde 1993 in Zaragoza (Spanien) geboren und begann seine musikalische Ausbildung in seinem 4. Lebensjahr bei Nairi Grigorian. 2009 wurde er in der Hochschule für Musik seiner Heimat zugelassen. Dort hat er sein Klavierstudium bei Prof. Ivan Citera fortgesetzt und sein Bachelor abgeschlossen. Kürzlich wurde er in der Meisterklasse der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden zugelassen, unter der Leitung von Prof. Winfried Apel, bei dem er einen künstlerischen Master im Juli 2016 absolviert hat.

Alberto Greer gewann zahlreiche Preise bei verschiedenen Wettbewerben (z.B. Vigo, Segovia, San Sebastian) und hat Konzerte in vielen spanischen Städten gegeben, sowie in Portugal und Deutschland. Er hat auch Rundfunk- und Fernsehaufnahmen in Aragon, Galicia und Portugal gemacht.

Sein Orchesterdebüt gab Alberto Greer mit dem Castilla y Leon Symphonieorchester als Preisträger des Klavierwettbewerbs „Frechilla-Zuloaga“ in Valladolid (Spanien), und ist als Solist mit Dirigenten wie Ekkehard Klemm und Miguel Romea aufgetreten.

> Konzert Welt in Atem

MonteverdiChor München (Foto: MonteverdiChor München/Mila Pavan)Der MonteverdiChor München wurde 1991 von Konrad von Abel mit dem Ziel ins Leben gerufen, sowohl bekannte als auch selten aufgeführte A-cappella-Chorliteratur mit versierten Sängerinnen und Sängern in detaillierter Arbeit einzustudieren.

Innerhalb kurzer Zeit erwarb sich das Ensemble mit seinen rund 35 Mitgliedern einen hervorragenden Ruf als Interpret von Kompositionen aus allen Musikepochen. Einer regen Konzerttätigkeit in Bayern folgten bald Einladungen ins In- und Ausland. Konzertreisen führten den Chor unter anderem nach Florenz, Venedig, Lyon, Strasbourg, Berlin, Dresden und Leipzig. Im Jahre 2008 wurde der Chor zum Deutschen Chorfestival in Kassel eingeladen.

Im Rahmen der KAIROS Konzerte bringt der Chor gemeinsam mit Orchester und Solisten auch größere chorsinfonische Werke zu Aufführung. Unter anderem erklangen hier die f-Moll-Messe von Anton Bruckner, das Requiem von W. A. Mozart und das Requiem von G. Fauré.

Das Repertoire des Chores umfasst geistliche und weltliche Werke aus fünf Jahrhunderten von Josquin über Lasso, Monteverdi, Schütz, Bach, Mendelssohn, Bruckner, Brahms, Debussy, Kodály, Kaminski, Distler und Britten bis hin zu zeitgenössischen Komponisten wie Anders Eliasson und Pēteris Vasks. Der Chor singt alle Werke in der Originalsprache.

Die Aufführungen des MonteverdiChors München sind auf das Erleben eines Musikstücks als ein organisches Ganzes ausgerichtet. Dafür ist eine kammermusikalische Orientierung jedes Sängers erforderlich, die nur durch bewusstes Hinhören zu erreichen ist.

> Konzert Finale unter Ottos Augen

 Matthias Oldag (Foto: Stephan Waltz)Der Opernregisseur Matthias Oldag wurde in Lutherstadt Wittenberg geboren. Er absolvierte zunächst ein Mathematikstudium und arbeitete als Diplommathematiker. Später folgte ein Regiestudium an der Hochschule für Schauspielkunst “Ernst Busch” Berlin. Nach Abschluss seines Studiums inszenierte er als Hausregisseur am Deutschen Nationaltheater Weimar, am Theater Bielefeld sowie als freier Regisseur an vielen Theatern zum Beispiel in Dresden, Leipzig, Wien, Budapest, St. Louis oder Kiel.

Er war Chefregisseur am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin, Prorektor in Leipzig und Generalintendant der Bühnen der Stadt Gera und des Landestheater Altenburg. Bis zum heutigen Tage ist Oldag als Professor für die szenische Ausbildung der Gesangsstudenten an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig verantwortlich. Inzwischen kann er auf über 90 Musiktheater-Inszenierungen an vielen Theatern mit namhaften Sängern zurückblicken.

> Flasmob

Philharmonia Chor Stuttgart (Foto: Martin Sigmund)Seit 30 Jahren ist der Philharmonia Chor Stuttgart mit seinem Repertoire vom groß dimensionierten chorsinfonischen und oratorischen Werk bis zum klein besetzten A-cappella-Stück eine feste Größe im Stuttgarter Musikleben. Mit A-cappella-Programmen präsentierte sich das vielseitige Ensemble geschulter Stimmen mehrfach beim Musikfest Stuttgart sowie regelmäßig in Stuttgarter und zahlreichen anderen Kirchen des süddeutschen Raums. Fester Bestandteil im Veranstaltungskalender des Chors sind neben den musikalisch-literarischen Recitals im Neuen Schloss Stuttgart die Karfreitagskonzerte in der Stuttgarter Liederhalle, im Jubiläumsjahr 2016 mit dem Verdi-Requiem.

2010 debütierte der Philharmonia Chor mit einer eigenen szenischen Produktion der „Via crucis" von Franz Liszt, mit der das Ensemble beim Internationalen Opernfestival Miskolc „Bartók + Verdi 2011" in Ungarn gastierte. Im Juni 2015 war der Philharmonia Chor auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag bei der Uraufführung von Martin Smolkas „Sacred Vessel" zu hören sowie beim Abschlusskonzert des Musikfests Stuttgart mit Beethovens 9. Sinfonie. Im Jahr 2016 gestaltete das Ensemble beim Deutschen Chorfest in Stuttgart zwei Nachtklang-Konzerte und wirkte in Mozarts Idomeneo mit, einer Opernproduktion der Ludwigsburger Schlossfestspiele und Zuflucht Kultur e.V.

Seit 2003 ist Johannes Knecht, Chordirektor der Staatsoper Stuttgart und Professor für Oratorienleitung an der Stuttgarter Musikhochschule, künstlerischer Leiter des Chores.

Das Ensemble wird gefördert von der Landeshauptstadt Stuttgart und dem Land Baden-Württemberg und ist Mitglied im Verband Deutscher KonzertChöre VDKC.

> Konzert Aus der Magdeburger Schatztruhe

Arne Puschnerus (Foto: Konrad Albrecht)Jahrgang 1965, studierte er an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Gitarre und Musiktheorie und sang während des Studiums im Kammerchor der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar unter Prof. Gert Frischmuth. Er unterrichtet an der Musikschule in Ilmenau in den Fächern Gitarre, Kammermusik, Vokalensemble und Theorie.

1994 übernahm Arne Puschnerus die Leitung des Kammerchores der TU Ilmenau und prägt seitdem die künstlerische Ausrichtung entscheidend, inspiriert die Chorarbeit immer wieder mit neuen Ideen und musikalischen Herausforderungen.

> Konzert Nachtgesang I

Michael Reif (Foto: Dr. Stan Engebretson)Michael Reif ist Gründer und Leiter des Europäischen Kammerchores. Er geht einer regen internationalen Konzert- und Lehrtätigkeit nach und leitet außerdem die Kölner Kurrende. Historische Aufführungspraxis stellte er in einer eigenen Konzertreihe mit sämtlichen Mozartmessen mit dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie unter Beweis. Seit seinem Debüt mit dem Zyklus „Trionfi“ von Carl Orff ist er regelmäßig in der Kölner Philharmonie und in vielen Konzertsälen in Europa und den USA zu Gast. Mit dem Gürzenich-Chor, dessen Leiter er von 1994 bis 2010 war, folgte er einer Einladung zu einer Konzertserie nach Tokyo.

Ein besonderes Anliegen sind Michael Reif Werke des 20. und 21. Jahrhunderts. Er hat die Kölner Erstaufführungen von Bernsteins 2. Sinfonie und Mc Cartney`s „Liverpool Oratorio“ geleitet und bringt regelmäßig Werke zeitgenössischer Komponisten auf die Bühne. Der Austausch mit int. Partnerchören und insbesondere die Förderung des musikalischen Nachwuchses liegt ihm sehr am Herzen.

> Konzert Nachtgesang III

> Und sonst noch: Gottesdienste

Andreas Reuter Chorleiter LKC Con Moto Foto Eva Wolter webAndreas Reuter ist musikalischer Leiter des Leipziger Kammerchores, des Ensembles Consart und des Freiberger Knabenchores. Mit der Robert-Franz-Singakademie Halle, dem Leipziger Vocalensemble, dem Leipziger Vocalconsort, dem Kammerchor Wernigerode und dem GewandhausChor Leipzig musizierte er in Konzerten und übernahm Werkeinstudierungen. Dabei war er in der Thomaskirche Leipzig, dem Gewandhaus zu Leipzig und weiteren bekannten Konzertorten zu erleben.

Neben anspruchsvollen A-cappella-Werken (Schönberg, Eisler, Brahms) gehören zahlreiche Kantaten von J. S. Bach zu seinem Repertoire. Er dirigierte chorsinfonische Werke von Haydn, Schubert und Mendelssohn und studierte Chorpartien zu Brittens „War Requiem“, Orffs „Carmina Burana“ und Bernsteins „Chichester Psalms“ ein. Er war zu Gast beim Bachfest Leipzig, den Mendelssohn-Festtagen Leipzig und den César Franck Tagen in Essen. Als Lehrbeauftragter wirkt er an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig.

> Konzert Welt in Atem

> Und sonst noch: Gottesdienste

Christoph Sandmann (Foto: privat)Prof. Georg Christoph Sandmann, studierte von 1984 bis 1989 an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin in den Fächern Dirigieren, Klavier, Gesang und Komposition. 1989 bis 1992 arbeitete er als 1. Kapellmeister an den Bühnen der Stadt Zwickau, anschließend bis 1998 als 2. Kapellmeister an den Städtischen Theatern Chemnitz. Zum Generalmusikdirektor wurde er 1999 bei der Mittelsächsischen Theater- und Philharmonie GmbH ernannt sowie 2003 am Theater Plauen-Zwickau. Seit 2010 arbeitet Georg Christoph Sandmann freischaffend als Dirigent, Pianist und Dozent.

Seit 2000 unterrichtet er an der Musikhochschule Carl Maria von Weber Dresden Orchesterdirigieren, wo er seit Dezember 2016 eine Professur für Orchesterdirigieren inne hat; seit 2012 unterrichtet er an der Internationalen Mendelsohn-Akademie Leipzig und seit Oktober 2016 an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Mannheim. Seit 2013 ist Prof. Sandmann Intendant und künstlerischer Leiter des Internationalen Musikwettbewerb PACEM IN TERRIS in Bayreuth. Zahlreiche Vortragsreihen zu musikwissenschaftlichen Themen und Gesprächskonzerte führen ihn ausgehend vom Robert-Schumann-Haus Zwickau an kulturgeschichtlich herausragende Orte, wie z.B. Bayreuth und Bad Homburg.

> Konzert Viva la musica

Charlotte Schäfer (Konzert Trost und Aufbruch)Charlotte Schäfer (*1984) studierte Schulmusik, Gesang und Chorleitung an der Folkwang Hochschule Essen. Ihr prägendster Lehrer war der Countertenor Martin Wölfel, der sie noch viele Jahre über das Studium hinaus begleitete. Weitere entscheidende Impulse erhielt sie, insbesondere im Bereich der Historischen Aufführungspraxis und im Koloraturfach, von u.a. Marlis Petersen, Johanna Koslowsky und Jan Kobow. Die Sopranistin ist Mitglied des ZAMUS (Zentrum für Alte Musik) in Köln.

Zu Hause im Konzertfach interpretiert Charlotte Schäfer vornehmlich Lieder, Oratorien und Musik des 17./18. Jahrhunderts, begeistert sich indes seit jeher auch für musikalische Raritäten und Neue Musik. 2015 erschien ihr Debüt-Album Sol nascente (Neue Düsseldorfer Hofmusik/Michael Preiser) im Handel. 2017 stehen zwei weitere CD-Produktionen auf ihrer Agenda, darunter ein weiteres Album mit dem Originalklangensemble concerto con anima.

Internationale Einladungen führen sie 2017 u.a. zum Festival de Besançon (Frankreich).

> Konzert Trost und Aufbruch

Lars Scheibner (Konzert Alles, was Odem hat...)1976 in Leningrad / Russland geboren, wuchs Lars Scheibner zweisprachig in Ost-Berlin auf. Nach einer achtjährigen Ausbildung an der Staatlichen Ballettschule Berlin trat er 1995 sein erstes Engagement an den Bühnen der Stadt Gera an. 1998 wurde Lars Scheibner als Solist an die Komische Oper Berlin engagiert. 2001 wechselte Scheibner als Solist zum Ballett Kiel, um mit dem Choreografen Mario Schröder zusammenzuarbeiten.

Parallel dazu war Lars Scheibner immer auch choreografisch tätig. Zur EXPO 2000 entwickelte er große Teile der Choreografie für den Kulturbeitrag des Landes Brandenburg. 2005 arbeitete Lars Scheibner erstmals als Regisseur und Choreograf für den Rundfunkchor Berlin. Von 2006 bis 2016 war Lars Scheibner als freischaffender Tänzer und Choreograf tätig und kreierte Werke in Deutschland, in der Schweiz, in Canada, Paraguay und Brasilien. 2009 erhielt Lars Scheibner den Conrad-Ekhof-Preis in Gold von der Gesellschaft der Freunde des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin für seine choreografische Arbeit.

Seit 2016 ist Lars Scheibner künstlerischer Leiter der Deutschen Tanzkompanie Neustrelitz.

> Konzert Alles, was Odem hat...

Stephan Scherpe (Konzert: Aus der Magdeburger Schatztruhe) Foto Anne Hornemann webStephan Scherpe sammelte erste sängerische Erfahrungen in der Domkantorei seiner Geburtsstadt Merseburg. Seit seinem Studienabschluss bei Prof. Berthold Schmid in Leipzig ist er hauptsächlich im konzertanten Bereich zu erleben. Dabei kann er auf ein Repertoire von Schütz bis Dupré zurückgreifen. Seine besondere Vorliebe gilt der Interpretation der Vokalwerke J. S. Bachs und Mendelssohn Bartholdys, aber auch dem Lied widmet er sich zunehmend mit großem Interesse.

Engagements führten den Sänger bisher u. a. zu bedeutenden Musikfestivals im gesamten Bundesgebiet sowie in die Schweiz, die Niederlande, nach Belgien, Dänemark, Italien, Monaco, Japan und in die USA. So arbeitet er mit namhaften Ensembles, wie La Petite Bande unter Sigiswald Kuijken, dem Bach-Collegium Stuttgart unter Helmuth Rilling, dem Stiftsbarock Stuttgart unter Kay Johannsen, dem Zürcher Ensemble La partita, dem Freiburger Barockorchester sowie den Virtuosi Saxoniæ (letztere unter Leitung von Ludwig Güttler) und dem Thomanerchor Leipzig (Gotthold Schwarz) zusammen.

> Konzert Aus der Magdeburger Schatztruhe

Alexander Emanuel Schmidt (Konzert: Aus der Magdeburger Schatztruhe) Alexander Emanuel Schmidt wurde in Weißenfels/Sachsen-Anhalt geboren. Von 1997 bis 2005 war er Mitglied des Thomanerchores Leipzig, wo er bereits erste Erfahrungen als Solist sammelte. Bis zum Jahr 2013 studierte er klassischen Gesang und Musiktheater an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in der Klasse von Kammersänger Prof. Roland Schubert.

Wichtige Stationen seiner bisherigen sängerischen Laufbahn waren Auftritte auf verschiedenen Musikfestivals wie z.B. dem Bachfest , den Dresdner Musikfestspiele, Amici della musica Monopoli (Italien), dem Europäischen Kirchenmusikfestival Schwäbisch Gmünd, der Ruhrtriennale sowie dem Konzertsommer in der Klosterkirche Thalbürgel.

Regelmäßig singt er im Mitteldeutschen Raum Kantaten von Johann Sebastian Bach und wird vom Thomanerchor Leipzig als Solist engagiert. 2013 gewann er den 3. Platz beim Internationalen Bachwettbewerb in Greifswald.

> Konzert Aus der Magdeburger Schatztruhe

Florian Schmitt Bohn (Konzert: Aus der Magdeburger Schatztruhe) Foto privat webDer Bariton Florian Schmitt-Bohn erhielt seine erste sängerische Ausbildung als Knabensopran bei den Freiburger Domsingknaben. Im Anschluss an das Schulmusik-, Germanistik- und Anglistikstudium studierte er Gesang an der Musikhochschule Mannheim bei Prof. S. Stamenkovic. Er war mehrfacher Landes- und Bundespreisträger bei Jugend musiziert und rundete seine künstlerische Ausbildung durch Meisterkurse u.a. bei R. Piernay und H. Rilling ab.

Neben seinen solistischen Verpflichtungen als Lied- und Konzertsänger engagiert sich Florian Schmitt-Bohn in namhaften Ensembles wie dem Staatsopernchor Stuttgart sowie als Chorsolist in der Gaechinger Cantorey unter Dirigenten wie D. Gatti, K. Masur, Z. Meta, H.-C. Rademann, H. Rilling oder J. Tate. Konzertreisen führten ihn durch ganz Europa, nach Nord- und Südamerika, Russland, China, Korea, Japan und Südafrika. Seit einigen Jahren engagiert sich Florian Schmitt-Bohn zudem als Konzertpädagoge und Moderator u.a. für die Internationale Bachakademie Stuttgart.

> Konzert Aus der Magdeburger Schatztruhe

 schola cantorum weimar (Foto: Lutz Edelhoff)Die im Januar 2002 von ihrer künstlerischen Leiterin Cordula Fischer gegründete schola cantorum weimar hat das Ziel, musikalisch interessierte Kinder und Jugendliche zu fördern, ihre Freude am Chorgesang zu entwickeln und eine intensive Chorkultur zu leben. Die mittlerweile ca. 280 Sängerinnen und Sänger von 5 bis 19 Jahren proben in verschiedenen altersspezifischen Teilchören. Neben den wöchentlichen Chorproben sind regelmäßige Konzerte und Auftritte sowie mehrtägige Chorlager und Tourneen wichtige Höhepunkte im Chorjahr. Zudem ist die schola cantorum Veranstalter des alle zwei Jahre stattfindenden Weimarer Kinder- und Jugendchorfestivals „StimmenKlangRaum“.

Regelmäßig arbeitet der Chor mit anderen Ensembles wie den Weimarer Stadtstreichern und der Staatskapelle Weimar zusammen. In den vergangenen Jahren konnten Sängerinnen und Sänger der schola cantorum ihre Sing- und Spielfreude außerdem in einigen Musiktheaterproduktionen des Deutschen Nationaltheaters Weimar beweisen, wie zum Beispiel in Humperdincks „Hänsel & Gretel", Hans-Werner Henzes „Pollicino", Puccinis „La Bohème" oder Mozarts „Zauberflöte".

Die schola cantorum hat in den letzten Jahren einige Wettbewerbserfolge zu verzeichnen. So belegte der Kinderchor den 2. Platz beim Deutschen Chorwettbewerb in Dortmund 2010 und in Weimar 2014 und erzielte einen 1. Preis beim 6. Landeschorwettbewerb in Sondershausen im November 2013.

> Konzert: Frischer Wind aus jungen Kehlen

> Und sonst noch: Gottesdienste

 

Michael Scholl (Foto: Förderkreis Biederitzer Kantorei)Michael Scholl, ist seit 1989 in Biederitz sowie in Magdeburg als Kirchenmusiker angestellt. Im gleichen Jahr gründete er die Biederitzer Kantorei. 1990 rief er den Biederitzer Musiksommer ins Leben. Der Kammerchor der Biederitzer Kantorei wurde 1991 von Michael Scholl gegründet. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Pflege barocker Kirchenmusik. So ist es zu einer Tradition geworden, den Musiksommer mit der Aufführung einer Passion von G. Ph. Telemann zu eröffnen. In Zusammenarbeit mit dem Telemann Zentrum konnten in Vergessenheit geratene Werke erstmalig in unserer Zeit wieder aufgeführt werden. In diesem Zusammenhang sind Rundfunk- und CD-Einspielungen entstanden.

2008 wurde Michael Scholl mit dem Telemann Pokal des Arbeitskreises Georg Philipp Telemann geehrt. Weiterhin setzt er sich für die Aufführung zeitgenössischer Musik ein. So ist eine Zusammenarbeit mit dem englischen Komponisten Sir Colin Mawby entstanden. 2016 erhielt er den Titel des Kirchenmusikdirektors.

> Konzert Sakrale Klangsphären

Astrid Schubert (Foto: Jaqueline Harder)Astrid Schubert begann ihre musikalische Ausbildung frühzeitig an der Kreismusikschule Sangerhausen. Später besuchte sie die Spezialklassen für Musik an der Landesschule Pforta und sang darüber hinaus im Chor „Florilegium Portense“ unter der Leitung von Kersten Lachmann.

Ihr Schulmusikstudium/Ergänzungsrichtung chorische Stimmbildung - Chorleitung absolvierte sie an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar.

Nach dem Studium unterrichtete Astrid Schubert Stimmbildung und Gehörbildung am Goethe-Gymnasium Schwerin, wechselte 2000 an das Hegel-Gymnasium Magdeburg und übernahm 2006 die Gesamtleitung des Kinder- und Jugendchores Magdeburg am Hegel-Gymnasium.

Für ihre pädagogische Arbeit erhielt sie 2008 einen Sonderpreis beim internationalen Chorwettbewerb „Festival di Verona“.

> Konzert Frischer Wind aus jungen Kehlen

Stephan Schuh (PodiumJungerGesangsSolisten)Stephan Schuh ist in Düsseldorf geboren. Nach Schullaufbahn, Abitur und Zivildienst begann er zunächst mit einem Germanistikstudium in Bonn, um dann Instrumentalpädagogik (Hauptfach Klavier) in Linz zu studieren. 1985 wurde sein erstes Theaterstück ebendort aufgeführt. Nach Konzertfachstudien in Wien belegte er das Akademische Hauptseminar (Klavier/Gesang) am Mozarteum in Salzburg.

In Linz, Salzburg und später an der Universität zu Bamberg war er unterrichtend tätig. Weitere Stationen waren Schulleitungen in Coburg (1991-1993), Darmstadt (1993-1996) und Ulm (1996-2014); infolge eines Sabbaticals in Rom legte er noch Diplome als Pianist in Neapel (2005) und Trient (Akademisches Diplom 2009) sowie als Vokal-Kammermusiker in Palermo ab (Akademisches Diplom 2013). Im Juli 2014 wurde er zum Direktor des Konservatoriums Georg Philipp Telemann in Magdeburg berufen. Seit vielen Jahren engagiert er sich u. a. sehr für den Wettbewerb „Jugend musiziert“.

> Jurymitglied PodiumJungerGesangsSolisten

Michael Schütze (Foto: Anna S.)Michael Schütze studierte an der Hochschule für Musik Dresden Klavier und Liedbegleitung. Danach setzte er sein Studium am Tanglewood Music Center (USA) fort. Er konzertierte als Solist verschiedener Orchester, u.a. Anhaltische Philharmonie Dessau. Regelmäßig wird er als offizieller Begleiter für internationale Gesangswettbewerbe verpflichtet, zum Robert-Schumann-Wettbewerb Zwickau, zu „La Voce" (BR), den „NATS“ Los Angeles und zu DEBUT. Er unterrichtet an der HfM Dresden und an der Kreismusikschule Löbau.

Seit 2004 unterrichtet er als Gastdozent in den USA, an der California State University Fullerton, dem Cincinnati Conservatory of Music sowie der University of Delaware. 2014 nahm er eine DAAD-Gastdozentur an der University of New Mexico wahr und unterrichtete an der Ionischen Universität Korfu. Konzerte und Festivals (Festival Mitte Europa, Dresdner Musikfestspiele, Schleswig-Holstein-Musikfestival) führten ihn in zahlreiche europäische Länder. Rundfunkaufnahmen bei MDR und RBB liegen vor.

> Konzert Welt in Atem

> Korrepetition PodiumJungerGesangsSolisten

Sebastian Seitz (Konzert Trost und Aufbruch) Gelobt für seine dynamische Bühnenpräsenz und lebendige Musikalität zählt der junge deutsche Bariton Sebastian Seitz zu den vielversprechendsten Konzert- und Opernsängern seiner Generation. Er ist Gast auf den Konzertpodien Europas, wie etwa dem Konzerthaus Berlin und der Kölner Philharmonie und bei Festivals wie Heidelberger Frühling, Harp Festival und Peter de Grote Festival.

Opernengagements führten ihn an das Theater Dortmund, Theater Münster, Theater Krefeld/Mönchengladbach sowie das Teatro Comunale Bolzano. Seit der Spielzeit 2016/17 ist er Ensemblemitglied am Theater Zwickau.

Sebastian Seitz studierte künstlerischen Gesang an der Hochschule für Musik und Tanz Köln jeweils in der Klasse von Prof. Mario Hoff sowie bei Johannes Martin Kränzle. Meisterklassen besuchte er u.a. bei Thomas Hampson, Werner Güra, KS Brigitte Fassbaender und Helen Donath. Der junge Bariton ist Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes, der Liedakademie Heidelberg Frühling und der Liedmeisterklasse Neue Stimmen.

> Konzert Trost und Aufbruch

Jörg Simmat (Foto: Uwe Fischer)1959 in Weimar geboren, sollte sich Jörg Simmat, wenn er den Wünschen seiner beiden Eltern gefolgt wäre, entweder für eine sportliche oder eine musikalische Laufbahn entscheiden. Er wurde Schauspieler. Nachdem er 1979-1983 an der Theaterhochschule „Hans Otto" studiert hatte, verschlug es ihn in den nächsten knapp 30 Jahren an die verschiedensten, meist sächsischen Bühnen, an denen er nicht nur das klassische und moderne Schauspielrepertoire bediente, sondern auch, offensichtlich immer noch unentschieden, welche Art Laufbahn es denn nun sein sollte, in Ballettproduktionen mitwirkte, das Buffo-Fach in der Operette streifte oder als Saxophonist in Erscheinung trat.

Seit 8 Jahren freiberuflich unterwegs, kamen nun auch diverse Aufgaben in Film und Fernsehen („Der Turm", „Bornholmer Straße", „Tannbach" u.a.) dazu. Auf verschiedenen kirchlichen, politischen oder musikalischen Veranstaltungen ist Jörg Simmat inzwischen ein gefragter Mann, wenn es um Moderationen, Gesprächsleitungen oder Aufgaben als Sprecher geht.

> Konzert Welt in Atem

Singakademie Dresden (Foto: M. Mishchenko)Die Singakademie Dresden mit ihrer 130-jährigen Tradition zählt zu den führenden Laienchören Sachsens und ist im Laufe der Jahre zum festen Bestandteil des Dresdner Musiklebens geworden. Sie wurde als reiner Männerchor 1884 unter dem Namen Dresdner Lehrer-Gesangverein von dem Kreuzkantor Oscar Wermann gegründet. Ihre Tradition ist verbunden mit der Emanzipationsbewegung der bürgerlichen Kultur und der Entstehung des Konzertwesens im 19. Jahrhundert. Große Namen wie Fritz Busch, Hermann Abendroth, Igor Strawinsky, Kurt Masur, Martin Flämig, Christian Hauschild, Sir Colin Davis, Hans-Christoph Rademann prägen ihre Geschichte. Vor 1989 pflegte der Chor eine rege Zusammenarbeit mit Mikis Theodorakis und musizierte Uraufführungen von Rainer Kunad und Wilfried Krätzschmar. Diese Akzente sind in den letzten Jahren verstärkt worden.

Im Januar 2004 hat Prof. Ekkehard Klemm die künstlerische Leitung der Singakademie Dresden übernommen. Seither hat sich das Ensemble verstärkt mit kontrastreichen Programmen, selten zu hörenden Werken und Uraufführungen von Lothar Voigtländer, Wilfried Krätzschmar, Manfred Weiß, Reiko Füting, Alexander Keuk und Ekkehard Klemm selbst profilieren können. Nach wie vor steht aber das traditionelle chorsinfonische Repertoire im Mittelpunkt der Arbeit, das von Bach, Haydn, Mozart, Mendelssohn, Schumann und Brahms aus mit Werken von Szymanowski, Janáček, Martinů, Strawinsky, Blacher, Martin, Britten u.a. regelmäßig ins 20. Jahrhundert erweitert wird. Der Kammerchor widmet sich vorrangig auch dem barocken, zeitgenössischen und A-cappella-Repertoire. Unter dem Namen Singakademie Dresden e.V. musizieren heute der Oratorienchor mit eingeschlossenem Kammerchor, sowie ein Senioren- und ein Kinderchor – das sind mehr als 250 Sängerinnen und Sänger. Die Singakademie Dresden e.V. ist Mitglied im Verband Deutscher Konzert-Chöre e.V. (VDKC).

> Konzert Welt in Atem

Holger Speck (Foto: Chor)Prof. Holger Speck ist Gründer und künstlerischer Leiter von VOCALENSEMBLE RASTATT & LES FAVORITES und genießt mittlerweile internationales Rénommée als charismatischer Musiker, dem sowohl die Realisation klangästhetischer Besonderheiten der jeweiligen Epoche, als auch die Vermittlung emotionaler Gehalte gelingt. Gelobt werden immer wieder seine zwingenden, lebendigen und aussagekräftigen Interpretationen.

Er dirigierte bereits bei großen Festivals und Konzerthäusern, so im Festspielhaus Baden-Baden, in der Philharmonie Mulhouse, bei den Händelfestspielen des Staatstheaters Karlsruhe, beim Europäischen Musikfest Stuttgart, bei den Schwetzinger Festspielen u.a. Mit dem VOCALENSEMBLE RASTATT gewann Holger Speck Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Seine CD-Einspielungen wurden international hervorragend besprochen und ausgezeichnet (Grammophone, American Record Guide, Fanfare, Fono Forum, L’Orfeo, Pizzicato, Diapason, Classicstoday etc.). Holger Speck unterrichtet als Professor an der Hochschule für Musik in Karlsruhe.

> Konzert Aus der Magdeburger Schatztruhe

> Konzert Trost und Aufbruch

Georg Streuber (Foto: Michael Blessing)Der Bariton Georg Streuber absolvierte bis 2013 ein Gesangsstudium an der Dresdner Hochschule für Musik Carl Maria von Weber bei Prof. Matthias Weichert. Seither ist er als freischaffender Opern- und Konzertsänger tätig. Während des Studiums war er Mitglied der Liedklasse von KS Olaf Bär und Ulrike Siedel. 2012 erhielt er den Sonderpreis für Liedgestaltung des Lions-Gesangswettbewerbes in Bad Endorf, 2007 den ersten Preis im Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“ in Erlangen und 2011 den ersten Preis im „Duschek Wettbewerb“ der Mozartgesellschaft in Prag. 2013 sang er unter der Leitung von Peter Schreier in Chemnitz die Basspartie in einer Gesamtaufführung des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach.

Nach dem Operndebüt als Papageno in einer Studioproduktion von Mozarts Zauberflöte 2007 in Chemnitz, schlossen sich 2009 bei den Opernfestspielen in Bad Hersfeld die Partie des Dr. Cajus in Otto Nicolais Komischer Oper „Die lustigen Weiber von Windsor“ und ein halbes Jahr später die Partien des Mr. Winterbottom und Dr. Nischel in zwei zeitgenössischen Kammeropern von Martin Hecker an der Semperoper in Kooperation mit der Dresdner Musikhochschule an. Zurzeit gastiert er als Graf Almaviva in der Studioproduktion „Cherubino mischt sich ein“ nach „Le nozze di Figaro“ von Wolfgang Amadeus Mozart am Theater in Zwickau.

> Konzert Welt in Atem

Julia Ströhle (Konzert: Aus der Magdeburger Schatztruhe) Die in Mecklenburg-Vorpommern geborene Sopranistin Julia Ströhle (geb. Riemer) wuchs in Berlin auf und absolvierte dort auch ihr Gesangsstudium bei KS Dagmar Schellenberger an der Universität der Künste Berlin. Nach ihrem Diplom 2010 wurde die Sopranistin am Theater für Niedersachen engagiert. Neben ihrer Tätigkeit im Opernchor sang sie dort solistische Partien, darunter Olympia in „Hoffmanns Erzählungen“, Annina in „Eine Nacht in Venedig“ und Barbarina in „Die Hochzeit des Figaro“ am Theater Neustrelitz. Julia Ströhle sang bereits in verschiedenen namhaften Vokalensembles, darunter der Kammerchor Stuttgart unter Leitung von Frieder Bernius und die Bachakademie Stuttgart (Leitung Hans-Christoph Rademann).

Seit 2015 singt die Sopranistin auch im Vocalensemble Rastatt unter Holger Speck.

> Konzert Aus der Magdeburger Schatztruhe

Rittersaal Choristen2014 ThomasBuennigmann web 1979 als Chor der Opernfestspiele Heidenheim gegründet, standen die Stuttgarter Choristen von 1990 bis 2008 unter der Leitung von KMD Ernst Leuze.

Die Operneinstudierung übernahm viele Jahre Prof. Ulrich Eistert (Staatsoper Stuttgart) und danach die Chordirektoren Edgar Hykel und Tarmo Vaask (Staatsoper Nürnberg).

2015 wurde Hendrik Haas, Kapellmeister und Chordirektor am Ulmer Theater zum Künstlerischen Leiter gewählt. Der Chor mit ausgebildeten Stimmen tritt jährlich mit bis zu zwanzig Konzerten und Opernvorstellungen an die Öffentlichkeit. Für die Qualität des Chores sprechen Verpflichtungen zu den Festspielen in Baden-Baden, Schwetzingen, Karlsruhe und Bad Urach sowie über 35 Jahre regelmäßig zu den Opernfestspielen Heidenheim. Konzertreisen führten den Chor wiederholt ins europäische Ausland, u.a. mit dem Royal Philharmonic Orchestra London. 2012 verpflichtete die DEAG den Chor zu Galakonzerten mit Anna Netrebko und Erwin Schrott in Luzern, Stuttgart, Mannheim und Wiesbaden sowie 2015 zu einem Event auf dem Münchener Königsplatz. Viele Höhepunkte erlebt der Chor unter bedeutenden Dirigenten wie Jean Claude Casadesus, Roberto Paternostro, Michel Plasson, Leif Segerstam und Claudio Vandelli.

Das breite Repertoire reicht von der Alten Musik bis zur gemäßigten Moderne und von konzertanten Opernaufführungen bis zur großen szenischen Oper. SWR-Produktionen und die Mitwirkung bei zahreichen Opern-CDs unterstreichen die Qualität des Chores.

> Konzert Trost und Aufbruch

> Und sonst noch: Gottesdienste

thorsteins agnes web Foto Matthias StutteDie Mezzosopranistin Agnes Thorsteins wurde in Island geboren. Als Jugendliche begann sie ihre musikalischen Studien an der Gardabaer Music School, zuerst im Fach Klavier, später auch Gesang. Mit 18 Jahren schloss sie beide Fächer erfolgreich ab. Agnes besuchte Meisterkurse bei Prof. Dunja Vejzovic, Anne Sofie von Otter und Dame Kiri Te Kanawa. Danach studierte sie an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien, zuerst bei Prof. Anton Scharinger, später bei Prof. Regine Köbler. Dieses Bachelorstudium schloss sie im März 2016 mit ausgezeichnetem Erfolg ab und setzt ihre Studien nun in der Opernklasse von Prof. Beverly Blankenship/Prof. Peter Marschik fort.

2010 wurde Agnes Thorsteins vom Kunst- und Kulturrat der isländischen Stadt Kopavogur als hervorragende Studentin ausgezeichnet und mit einem Stipendium unterstützt. Im April 2016 erhielt sie ein Stipendium der isländischen Stiftung Marino Peturssonar. Sie sang in zahlreichen Konzerten und Aufführungen, darunter von Mozarts Le nozze di Figaro im Schönbrunner Schlosstheater als Marcellina und Cherubino. Weitere Rollen: Humperdincks Hänsel, Bizet´s Carmen und Sextus in Mozarts La clemenza di Tito.

Mit Beginn der Spielzeit 2016/2017 ist Agnes Thorsteins Mitglied im Opernstudio Niederrhein.

> Konzert Trost und Aufbruch

Álvaro Tinjacá Bedoya (Konzert: Aus der Magdeburger Schatztruhe) Der Countertenor Álvaro Tinjacá-Bedoya studierte Gesang und Klavier an der Corpas Universität in Bogotá, Kolumbien in der Klasse von Pilar Leyva, Schülerin von Claudio Arrau. Er arbeitete an Projekten unter der Leitung von Dominique Vellard (Ensemble Guilles Binchois), Rosa Dominguez, Friedhoj Smith (Zink) und Jörg Halubek. Seit 2014 studiert er „Master Gesang“ und Kirchenmusik an der Musikhochschule Stuttgart in der Klasse von Georg Nigl und Teru Yoshihara.

Als Altus wurde er für das Preußische Kammerorchester im Nikolaisaal Potsdam, zum 4. Podium Music Festival, von der Gesellschaft für Alte Musik in Schlewig-Holstein und für die Aufnahme den Liederzyklus „Maienzeit“ der Edition Weissenburg eingeladen, sowie zu zahlreichen Konzerten mit den Studios für Alte und neue Musik MHS. Er absolvierte Meisterkurse bei Emma Kirkby, Margrett Honig und den Countertenören Andreas Scholl, Robin Blaze, Yuriy Minenko und beim Bach Institut Leipzig. Seit 2015 ist er Organist in der Südkirche in Esslingen.

> Konzert Aus der Magdeburger Schatztruhe

Universitätschor Dresden (Foto: Bettina Niesar)Der Universitätschor Dresden gehört zu den ältesten kulturellen Ensembles der TU Dresden. Er ist mit über 150 aktiven Sängern deren größte künstlerische Gruppe. Im Kammerchor singen 20 bis 40 Mitglieder des Universitätschores.

Mit dem Wiederaufbau der Universität nach dem zweiten Weltkrieg gegründet, prägt er seit über 65 Jahren durch sein abwechslungsreiches Programm das Kulturleben an der Universität, in der Stadt und wirkt weit über die Grenzen hinaus. Der jungen Dirigentin Christiane Büttig gelang es mit ihrer Übernahme des Ensembles im Sommer 2012 das musikalische Profil des Chores weiter zu schärfen. Sie gründete die Konzertreihe Regel|Freiheit, welche geschickt klassische und zeitgenössische Musik in Dialog treten lässt. Beispielsweise stehen Werke von Cage, Hindemith, Krenek, Nystedt, Rautavaara, Stockhausen, Tormis und Vasks im Spannungsfeld neben Kompositionen von Bach, Brahms, Dowland, Mendelssohn, Reger und Schubert.

Der große Chor widmet sich vorrangig Werken der Chorsinfonik und pflegt ein breitgefächertes A-cappella-Repertoire. Die Auftragskomposition „Statements“ von A. Keuk wurde 2015 ein großer Erfolg. Der Chor gastierte bei renommierten Konzerten wie dem „Requiem für Auschwitz“ mit dem Sinti- und Romaorchester und Mahlers 8. Sinfonie mit dem Israel Philharmonic Orchestra. In diesem Jahr wird er die Kammeroper „Katharina von Bora“ gemeinsam mit der Sächsischen Bläserphilharmonie zur Aufführung bringen.

Konzertreisen führten den Chor nach Kopenhagen, St. Gallen und Breslau.

> Konzert Nachtgesang I

> Und sonst noch: Gottesdienste

Antal Varadi (Foto: privat)Antal Váradi (Orgel), geboren 1975 in Debrecen (Ungarn), legte bereits mit 13 Jahren die C-Orgelprüfung ab. Von 1993-1998 studierte er an der Franz-Liszt-Hochschule Debrecen Orgel und Kirchenmusik (Abschluss im Auszeichnung). Von 1999-2003 folgte ein Studium an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof. Ludger Lohmann (ebenfalls Abschluss mit Auszeichnung) und danach das A-Kirchenmusiker-Examen an den Hochschulen für Kirchenmusik in Rottenburg und Tübingen. Meisterkurse bei Oliver Latry, Lorenzo Ghielmi, David Titterington und Bernhard Haas. Er war Stipendiat der Alfred-Töpfer-Stiftung und erhielt den Förderpreis des Deutschen Tonkünstlerverbandes. Zahlreiche 1. und 2. Preise bei internationalen Orgelwettbewerben sowie Sonderpreise für das beste moderne Stück und die beste Bach-Interpretation. Im Rahmen von Gottesdiensten spielte er Bachs gesamtes Orgelwerk.

Antal Váradi ist in Stuttgart als Organist tätig und arbeitet mit verschiedenen Chören. Konzertreisen führten ihn nach Dänemark, Norwegen, Österreich, Schweiz, Italien, Rumänien, Tschechien und immer wieder nach Ungarn. Er gastierte beim ORF Wien, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, den Dresdner Musikfestspielen, im Dom von St. Gallen und im Großmünster Zürich. Bekannt wurde er durch seine Bearbeitungen symphonischer Werke für Orgel wie „Die Nacht auf dem kahlen Berge" (Mussorgski), „Harmonies du sole" und „Totentanz" (Liszt) und „Die Moldau" (Smetana).

> Konzert Trost und Aufbruch

Marco Vassalli (Foto: Jörg Schwalfenberg)Im Oktober 2002 beendete Marco Vassalli sein Diplomstudium Gesang an der Hochschule für Musik in Köln bei Kammersängerin Prof. Edda Moser mit Auszeichnung. Seit geraumer Zeit arbeitet er mit Maria Baldauf in Zürich.

Noch vor Beginn seines Gesangstudiums in Köln stand Marco Vassalli auf dem Konzertpodium. Inzwischen kann er auf ein breites Repertoire an Oratorien, Kantaten, Passionen und Messen verweisen. Seine Liederabende finden stets sowohl beim Publikum als auch bei der Presse exzellente Resonanz und künstlerische Anerkennung. Vor allem aber ist er auf der Opernbühne zuhause. Gastverpflichtungen führten ihn u.a. an die Deutsche Oper Berlin, zu den Dresdener Festspielen, an das Opernhaus Köln, an das Teatro Poliziano in Montepulciano, an das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin, an das Festspielhaus Baden-Baden und an die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf, sowie an die Staatsoper Istanbul und an die Staatsoper Hannover.

Von Oktober 2003 bis August 2005 war Marco Vassalli Mitglied im Opernstudio der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf engagiert. Hier sang er u.a. Schlemihl/Hermann in „Hoffmanns Erzählungen“ und den Papageno aus Mozarts Zauberflöte jeweils in der Inszenierung von Christof Loy. Von 2006 bis 2012 war er Ensemblemitglied der Städtischen Bühnen Osnabrück. Hier sang er neben vielen großen Fachpartien zahlreiche Uraufführungen wie z.B. „Neda, der Ruf“ von Nader Mashayekhi, „Operette“ von Mairo Wiegand, „Rotkäppchen, lauf“ und „Schön, schöner Schneewittchen“ in Koproduktion mit dem Adevantgarde Festival in München.

> Konzert Alles, was Odem hat...

Vocal Concert Dresden (Foto: Frank Höhler)In seiner Heimatstadt wie auf internationalem Parkett schätzt das Publikum von Vocal Concert Dresden die emotionale Strahlkraft der Konzerte. Dank seiner interpretatorischen Intelligenz hat sich der Chor hier wie dort große Wertschätzung erarbeitet, seine Programme gelten als außergewöhnlich anregend. Immer wieder werden dem aus professionellen Sängern und Laien bestehenden Ensemble stilistische Sicherheit und eine elegante, natürliche Musizierweise bescheinigt.

Eine auf großen Publikumszuspruch gestoßene Reihe von Wandelkonzerten im Dresdner Albertinum, Konzerte mit einer Auswahl aus dem „Florilegium Portense“ oder mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden in der Semperoper sind nur einige prägnante Projekte der jüngeren Vergangenheit. Sie sind ein Spiegelbild für das weit gespannte Repertoire des Chores, das von den polyphonen Werken der Renaissance bis in die Moderne reicht. Ein besonderes Gespür hat das 1993 von Peter Kopp als „Körnerscher Sing-Verein" gegründete Ensemble dabei für die Musik des ausgehenden 18. Jahrhunderts entwickelt.

Vocal Concert Dresden gastierte bei renommierten nationalen und internationalen Festivals wie den Dresdner Musikfestspielen, den Brandenburgischen Sommerkonzerten, den Händel-Festspielen in Göttingen und Halle oder dem Ravello Festival. Der Kammerchor wurde wiederholt zu Konzerten nach Italien, Frankreich, Polen, Tschechien, in die Niederlande und die USA eingeladen. In seiner Heimatstadt gestaltet er regelmäßig Vespern in der Kreuzkirche und engagiert sich mit eigenen Konzertreihen. Zahlreiche CD-Produktionen präsentieren neben der Musik aus der Dresdner Tradition auch wichtige Werke des Barock und der Klassik, darunter finden sich viele Ersteinspielungen.

> Konzert Finale unter Ottos Augen

Vocalensemble Rastatt (Foto: privat)„Sein Klang ist wie reines Gold“, so schreibt der American Record Guide über das VOCALENSEMBLE RASTATT. Mittlerweile zählt es mit seinem künstlerischen Leiter und Dirigenten Holger Speck zur internationalen Spitzenklasse. Zwingende, stilgetreue und historisch informierte Interpretationen haben den exzellenten Ruf ebenso begründet wie leidenschaftliches und emotionales Musizieren.

Seinen Sitz hat das Ensemble in der baden-württembergischen Rastatt. Für die Einspielung „Le nozze di Figaro“ mit dem European Chamber Orchestra, Thomas Hampson, Rolando Villazón, Susanne Karg u.a. wurde das Vocalensemble Rastatt für den Grammy 2017 nominiert. Erfolgen bei nationalen und internationalen Wettbewerben folgten CD-, Rundfunk- und Fernsehproduktionen etwa für den SWR, Radio France, Deutschlandradio Kultur und Deutschlandfunk. Für das Label Carus veröffentlichen das VOCALENSEMBLE RASTATT & LES FAVORITES international hervorragend besprochene CDs.

Das VOCALENSEMBLE RASTATT & LES FAVORITES gastierten u.a. im Festspielhaus Baden-Baden, beim Musikfest Bremen, in der Kölner Philharmonie, beim Festival RheinVokal des SWR, dem Festival „Europäische Kirchenmusik“ in Schwäbisch Gmünd, bei den Intern. Händelfestspielen Karlsruhe, dem Europäischen Musikfest Stuttgart, den Schwetzinger Festspielen, den Wartburgkonzerten von Deutschlandradio Kultur u.a. Institutionelle Förderer sind das Land Baden-Württemberg, in deren Konzeption „Kunst 2020“ das Ensemble firmiert, und die Stadt Rastatt.

> Konzert Aus der Magdeburger Schatztruhe

> Konzert Trost und Aufbruch

Vokalconsort Osnabrück (Foto: Hans Erich Lutermann)Wird über das Vokalconsort Osnabrück berichtet, so fallen Worte wie „exzellent“, „feinfühliger Ausdruck“, „kristallklarer Klang“ und „wunderbar ausgewogen“.

Der Chor besteht aus einem Kern von ca. 34 Sängerinnen und Sängern, die zumeist an Wochenenden in Osnabrück proben. Gründer und Leiter des Ensembles ist Stephan Lutermann. Im Vordergrund der Arbeit mit dem 2011 gegründeten Vokalconsort steht die a-capella Literatur von der Renaissance bis zur Gegenwart. Die Arbeit mit zeitgenössischen Werken, die intensive Auseinandersetzung mit stilbezogenen Aufführungsfragen sowie die Auslotung von Raum-Klang-Erfahrungen führen immer wieder zu herausragenden Klangerlebnissen in den Konzerten. Markenzeichen des Chores ist außerdem die individuelle, literaturbezogene Aufstellung, die den vielfach gelobten homogenen Chorklang dieses Ensembles unterstützt. Konzerte in verschiedenen Städten Deutschlands haben das Publikum aufhorchen lassen und begeistert. Auszeichnungen und Preise bei verschiedenen Wettbewerben, darunter der Gewinn der „Heinrich-Schütz-Trophy“ beim internationalen Chorwettbewerb in Cork/Irland 2013, spiegeln die hohe Qualität des Kammerchores wider.

> Konzert Alles, was Odem hat...

Vocalensemble Phonova Wernigerode (Foto: Georg Zwerschke)Das Vokalensemble Phonova Wernigerode ist ein junger Frauenchor, der Spaß an schöner A-cappella-Musik auf hohem Niveau hat. Unser Ensemble wurde 2009 als Chor für ehemalige Sängerinnen des Mädchenchores Wernigerode und des Rundfunk-Jugendchores Wernigerode gegründet.

Für die übers Jahr verstreuten Probenwochenenden treffen sich die Sängerinnen weiterhin in der bunten Stadt am Harz, denn die zentrale Lage macht sie zu einer perfekten Anlaufstelle für die über ganz Deutschland verteilten Chormitglieder. Die Konzertaktivitäten führen den Chor in Regionen von Tübingen bis Mecklenburg-Vorpommern und alles dazwischen.

Neben einem hohen musikalischen Anspruch sind uns vor allem die Freude am Singen und eine angenehme Atmosphäre in unserem Chor wichtig, der sich als gemeinnütziger Verein selbst organisiert. Dass wir diesem Anspruch gerecht werden, zeigte sich beim Landes-Chorwettbewerb Sachsen-Anhalt 2013 in Quedlinburg. Dort wurden wir in der Kategorie Frauenchöre mit dem ersten Platz geehrt und waren somit zur Teilnahme am 9. Deutschen Chorwettbewerb 2014 in Weimar berechtigt, wo wir mit unserer Leistung im Wertungssingen den 3. Preis erringen konnten.

Im Jahr 2015 folgten weitere Konzerte, sowie die Teilnahme am Muldentaler Chorwettbewerb. Für 2017 steht unter anderem die erneute Teilnahme am Landeschorwettbewerb Sachsen-Anhalt auf dem Programm.

> Konzert Sakrale Klangsphären

> Und sonst noch: Gottesdienste

Vokalensemble Raggio di Sol (Foto: Dieter Kappelmann)Das gemischte Vokalensemble Raggio di Sol („Sonnenstrahl”) wurde 1994 gegründet und legt seinen musikalischen Schwerpunkt auf die Renaissance- und Barockmusik.

In den Konzerten wird stets ein Grundthema aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet, wobei die Ausgewogenheit zwischen ernst besinnlichen und heiteren lebenslustigen Themen angestrebt wird. Das Licht von qualitativ hochwertiger Alter Musik erreicht den Zuhörer emotional. Daher legt das Ensemble Wert darauf, manche Werke auch szenisch zu gestalten. Bei verschiedenen Programmen wird Raggio di Sol von Instrumentalisten begleitet.

Freuden und Tränen der Liebe beleuchten 2017 musikalische Schätze der Renaissance und des Frühbarock mit Werken von Mateo Flecha, Martin Luther, Andreas Raselius, Lukas Osiander, Heinrich Schütz und Claudio Monteverdi. In der Liebe äußern sich viele emotionale Farben von tiefer Sehnsucht und Trauer bis zur beseelenden Freude. Die verschiedenen emotionalen Farben beeinflußen und gestalten nicht nur den Atem sondern werden von ihm getragen. Erst durch den kosmischen Atem lebt und webt die Seele, erst im individuellen Atem spiegelt sich der Kosmos.

Raggio di Sol gestaltet jedes Jahr 10 bis 12 Konzerte. 1999 war das Ensemble Preisträger eines Silberdiplom beim internationalen Chorwettbewerb in Riva del Garda, Italien. Im Sommer 2001 realisierte es eine Konzerttournee durch Südfrankreich. Dezember 2006 brachte das Ensemble seine CD „Von menschlicher und göttlicher Liebe“ heraus.

> Konzert Sakrale Klangsphären

Konrad von Abel (Foto: MonteverdiChor Muenchen/Jürgen Höflich)Konrad von Abel studierte Klavier und Musiktheorie an der Musikhochschule Stuttgart sowie Philosophie und Musikwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Von 1986 bis 1996 wirkte er unter Sergiu Celibidache als künstlerischer Assistent bei den Münchner Philharmonikern.

1991 rief er den MonteverdiChor München ins Leben, mit dem er seither regelmäßig Konzerte in Deutschland sowie im benachbarten Ausland gibt.

Im Jahr 2012 gründete er die Neue Internationale Philharmonie, ein Orchester aus erstrangigen Musikern aus ganz Europa, mit dem er sowohl chorsymphonische als auch orchestrale Werke zur Aufführung bringt.

Alle seine auf der Phänomenologie der Musik gegründeten Aktivitäten sind von der konsequenten Suche geleitet, beim Musizieren und Musikhören nicht in Emotionen steckenzubleiben, sondern eine Komposition in ihrem lebendigen Spannungsverlauf als Einheit erleben zu können. Neben seiner Konzerttätigkeit als Gastdirigent von Orchestern in ganz Europa widmet er sich der Ausbildung junger Dirigenten und Kammermusiker.

> Konzert Finale unter Ottos Augen

Christopher Wasmuth (Konzert Alles, was Odem hat...) Christopher Wasmuth studierte Klavier und Schulmusik in Detmold, Orchesterdirigieren an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ in Berlin. Liedbegleitungskurse bei Dietrich Fischer-Dieskau, Wolfram Rieger und Eric Schneider. Liedbegleiter und Kammermusiker im In- und Ausland. Korrepetitor und Dirigent in Passau, Stendal, Würzburg, Mainz, Osnabrück, der Komischen Oper in Berlin, seit 2010 Gastdirigent am Theater Koblenz.

Seit 2007 Dozent für Dirigieren und Korrepetition am Institut für Musik in Osnabrück, an der Universität Osnabrück Fachleiter Klavier/Schulpraktisches Klavierspiel/Korrepetition. Leitung des Orchesters der Hochschule und der Universität Osnabrück, sowie der Jungen Philharmonie Osnabrück. Leiter des Schöneck-Ensembles Koblenz/Trier. Chorleiter des Kammerchores Collegium Vocale Koblenz. Klavierbegleiter u.a. der Marienkantorei Osnabrück, dem Vocalconsort Osnabrück, dem Niedersächsischen Vokalensemble. Eine Zusammenarbeit mit diesem Ensemble findet sich dokumentiert auf einer mit dem Label cpo produzierten CD mit Werken von Arnold Krug und Heinrich von Herzogenberg, die 2017 erscheint.

> Konzert Alles, was Odem hat...

Reinhart Weiß (PodiumJungerGesangsSolisten) Reinhart Weiß, in Dresden geboren, studierte in Frankfurt Kirchenmusik bei Helmut Walcha (A-Prüfung ) und Chorleitung bei Helmuth Rilling (Künstlerische Reifeprüfung). Dazu Meisterkurse bei Kurt Thomas, Heinz Hennig, Marinus Voorberg, Wolfgang Gönnenwein und Robert Sund.

Seine Vorliebe galt schon früh der Chormusik. Im Laufe seiner aktiven Tätigkeit leitete er zehn verschiedene Chöre, darunter Hochschulchor Dortmund, Philharmonischer Chor Bochum, Konzertchor Unna und Oratorienchor Dortmund. Bei den Bochumer Sinfonikern arbeitete er als Chordirektor und unterrichtete Chorleitung an der Dortmunder Musikhochschule sowie an der Folkwangschule Essen. Rückblickend war von ihm am Ende seiner aktiven Laufbahn nahezu das gesamte chorsinfonische Repertoire zu Aufführung gebracht worden.

Im A-cappella-Bereich arbeitete er vorwiegend mit der „Kantorei an der Ruhr“, mit welcher er Konzertreisen nach Holland, Belgien, Italien, Ungarn, Rumänien sowie USA unternahm. Aus verschiedenen Wettbewerben resultierten u.a. Erste Preise in Tolosa/Spanien und beim Deutschen Chorwettbewerb.

Er war Stipendiat des Deutschen Musikrates und wirkte später in zahlreichen Jurys mit.

Seit vielen Jahren gelten seine Bemühungen der Förderung junger Konzertsänger, so dass sich fast selbstverständlich das Interesse am „PodiumJungerGesangsSolisten“ ergab, dem er sich von der ersten Stunde an als Beobachter, Mitarbeiter und Juror zu Verfügung stellte.

> Juryvorsitz PodiumJungerGesangsSolisten

Johannes Wollrab (Foto: Michael Sitte)Der Bariton Johannes Wollrab war Kruzianer im Dresdner Kreuzchor, erlernte den Beruf des Orgelbauers und studierte Gesang in Dresden. Während seines Studiums war er freier Mitarbeiter im Rundfunkchor Berlin. Ein künstlerisches Aufbaustudium bei Andreas Schmidt und Meisterkurse bei Evelyn Herlitzius und Olaf Bär gaben besondere Impulse für seine Karriere als Opernsänger. Er war Preisträger beim Internationalen Robert-Stolz-Gesangswettbewerb in Hamburg und wurde mit dem Orpheus-Preis der Bad Hersfelder Opernfestspiele ausgezeichnet.

Als zunächst freischaffender Sänger erhielt Johannes Wollrab zahlreiche Engagements an einer ganzen Reihe verschiedener deutschsprachiger Bühnen, darunter die Oper Chemnitz, die Staatsoperette und die Semperoper in Dresden, das Staatstheater Cottbus, das Theater Koblenz oder das Theater Hagen. Gastspiele führten ihn nach Tschechien, Österreich und in die Schweiz. Seit der Spielzeit 2016/2017 gehört er dem Ensemble des Opernhauses Magdeburg an.

Besondere Erfolge feierte er als Gabriel von Eisenstein ("Die Fledermaus"), Figaro ("Der Barbier von Sevilla"), Zurga ("Die Perlenfischer), Papageno ("Die Zauberflöte") oder als Valentin ("Faust").

Abseits vielfältiger Theaterengagements widmet sich Johannes Wollrab immer wieder intensiv dem Lied- und Oratoriengesang..

> Jurymitglied PodiumJungerGesangsSolisten

 

Bertram Zwerschke Foto Georg Zwerschke webBertram Zwerschke, geboren 1956 in Parchim, absolvierte von 1971 bis 1975 die Spezialklassen für Musikerziehung Wernigerode. Während des Studiums an der Martin Luther Universität Halle/Wittenberg arbeitete er zielgerichtet mit studentischen Kammerchören, sang im Kammerchor der Universität, den „Hallenser Madrigalisten“, mit und erwarb 1981 sein Diplom.

Noch im selben Jahr übernahm er die Leitung des Mädchenchores Wernigerode, dessen künstlerisches Geschick er fast dreißig Jahre engagiert und ambitioniert führte. Für eine Übergangszeit fungierte er auch als Leiter des Rundfunk-Jugendchores Wernigerode. Seine Erfahrungen sammelte er u.a. bei Friedrich Krell, Siegfried Bimberg und Andreas Göpfert. Inzwischen gründete er das Vocalensemble „Phonova“ Wernigerode. Neben seiner Tätigkeit als Chorleiter arbeitet er bei verschiedenen Landeschorverbänden in der Weiterbildung, Chorleiterausbildung, Stimmbildung, als Juror und leitet Workshops für Frauenchöre.

> Konzert Sakrale Klangsphären

> Und sonst noch: Gottesdienste

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