Allee-Center MagdeburgDas Allee-Center Magdeburg ist ein modernes Einkaufszentrum im Zentrum Magdeburgs, im Stadtteil Altstadt. Die Magdeburger Innenstadt war nach ihrer weitgehenden Zerstörung im Zweiten Weltkrieg in den 1950er Jahren im Stil des Sozialistischen Klassizismus wieder aufgebaut worden.

Das Gebäude liegt im Zentrum Magdeburgs, in der Nähe des Hauptbahnhofs und des Magdeburger Rings. Etwa 200 m östlich des Gebäudes fließt die Elbe. In geringer Entfernung steht außerdem das City-Carré, ein weiteres großes Einkaufszentrum. Das Parkhaus des Allee-Centers verfügt über 1300 Parkplätze und ist vom Schleinufer aus zu erreichen. Außerdem ist das Center mit drei Haltestellen in unmittelbarer Nähe sehr gut an den öffentlichen Nahverkehr Magdeburgs angeschlossen. Rund um das Gebäude befinden sich Fahrradabstellanlagen für etwa 180 Fahrräder in Form von Anlehnbügeln, sowie einige mobile Fahrradständer der Einzelhändler.

Der Grundstein für das Allee-Center wurde am 16. April 1997 gelegt. Mit der Eröffnung am 30. September 1998 verfügte das Allee-Center auf einer Fläche von 25.000 m² über 110 Geschäfte. Neben der Verkaufsfläche auf zwei Stockwerken gibt es auch 23 Wohnungen und rund 7.000 m² Büroflächen im Gebäude. Am 30. März 2006 wurde das Untergeschoss eröffnet. Seitdem hat das Allee-Center eine Verkaufsfläche von 35.000 m² und beherbergt 150 Geschäfte. Betrieben wird das Center vom Hamburger Unternehmen ECE Projektmanagement. Es hat nach Einschätzung des Kunsthistorikers Thomas Topfstedt zusammen mit dem benachbarten Ulrichshaus erheblich zur Wiederbelebung der Magdeburger Stadtmitte beigetragen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Allee-Center_Magdeburg

Magdeburger Dom, Remter (Foto: VDKC, Anne Langhoff)

Der Dom-Remter ist ein weniger bekanntes, aber sehr wichtiges Kleinod des Magdeburger Doms und dient als Veranstaltungsort für Konzerte, Messen und vieles mehr. Dieser schöne ebenmäßige Raum befindet sich im ehemaligen Domkapitelhaus am Ostflügel des Domkreuzganges und diente ehemals als Domkapitelsaal bzw. als Refectorium der alten klösterlichen Stiftung.

Der spätgotische Baukörper wird durch zehn doppeljochige Kreuzrippengewölbe charakterisiert, die von einer Reihe wertvoller antiker Marmorsäulen getragen werden. Die zweischiffige Halle hat fast 46 m Länge und ist dabei von relativ geringer Höhe, was sie orgelbautechnisch, akustisch und gestalterisch nicht leicht handhabbar macht.

Quelle: http://www.aktion-neue-domorgeln-magdeburg.de/unsernaechstesziel.php

Gesellschaftshaus Magdeburg, Gartensaal (Foto: VDKC, Anne Langhoff)Das Gesellschaftshaus ist ein zentraler Ort vielfältiger kultureller Veranstaltungen im gesellschaftlichen Leben Magdeburgs. Konzerte, Lesungen und kleine Theateraufführungen prägen das Gesicht des Hauses ebenso wie die Nutzungen der attraktiven Räume durch die Universität, die Landesministerien, regionale und überregionale Firmen, Vereine und Verbände. Veranstaltungen im Stile traditioneller Kaffeehauskonzerte und eine Silvesterfeier als Höhepunkt zum Jahresende runden das Angebot ab. Ebenso hat sich das Haus durch das besondere historische Ambiente zu einem begehrten Ort für private Feiern wie Hochzeiten oder Jubiläen etabliert.

Die Geschichte des Gesellschaftshauses beginnt bereits im Jahr 1824: In diesem Jahr erwarb die Stadt Magdeburg das Gelände des Klosters Berge und beauftragte Peter Joseph Lenné mit der Gestaltung eines Volksgartens. Karl Friedrich Schinkel übernahm den Entwurf eines Gesellschaftshaues in zentraler Lage. Vier Jahre später wurde der auf seinen Entwürfen basierende Teil fertig gestellt und 1896 dann ein Anbau realisiert, der zum heutigen architektonischen Gesamtbild führte.

Bis zum zweiten Weltkrieg war das Gesellschaftshaus einer der geselligsten Orte der Stadt Magdeburg, von 1950 bis 1990 diente es als Pionierhaus. Eine grundlegende Sanierung gab dem Gebäude in allen seinen Teilen das Gesicht der jeweiligen Erbauungszeit zurück.

Seit 2005 stehen Schinkelsaal, Gartensaal und mehrere Salons wieder für eigene Veranstaltungen und Vermietungen zur Verfügung.

Quelle: http://www.gesellschaftshaus-magdeburg.de/informationen.html

Johanniskirche (Foto: VDKC, Anne Langhoff)

Die ehemalige Pfarr- und Ratskirche Sankt Johannis ist das historische Kleinod unter den Veranstaltungsorten Magdeburgs. Die Geschichte der Johanniskirche reicht bis zur Erwähnung einer der Vorgängerkirchen von 941, im Jahr 1015 geht sie als erste Kaufmannskirche in Deutschland in die Geschichte ein. Martin Luther hielt 1524 in der Johanniskirche die für den Anschluss Magdeburgs an die Reformation entscheidende Predigt. Außerdem enthält die Johanniskirche auch die Begräbnisstätte des Vaters der Experimentalphysik und Erfinders der Vakuumluftpumpe, Otto von Guericke.

Das im Zweiten Weltkrieg weitestgehend zerstörte Gotteshaus im Zentrum Magdeburgs, sowie in unmittelbarer Nähe zum Rathaus mit Altem Markt und zur Elbe, ist seit Oktober 1999 der Öffentlichkeit als restauriertes Gebäude wieder zugänglich. Die sich am historischen Bestand orientierenden Baumaßnahmen haben zu einem deutschlandweit einmaligen, beeindruckenden, modernen Konzert-, Tagungs- und Ausstellungsort geführt, die der Landeshauptstadt Magdeburg gleichzeitig die weit zu sehende Silhouette am Elbufer wieder geschenkt hat.

Die Johanniskirche mit ihrer großen Halle und mehreren Nebenräumen bietet den Rahmen für ganz besondere, sorgfältig ausgewählte, diesem sowohl andächtigen als auch exklusiven Ort angemessene Veranstaltungen wie Ehrungen, Preisverleihungen, würdevolle Festveranstaltungen, klassische und Jazz-Konzerte, Ballettvorführungen, die "Vollmondnacht" sowie Lesungen. Die exklusivste und herausragendste Veranstaltung ist zweifellos die Silvestergala "Opera, Pasta & Dolci".

Einen wunderbaren Panoramablick über die Landeshauptstadt hat man von der Aussichtsplattform des Südturms in 52 m Höhe, die man über ein Treppenhaus mit 277 Stufen erreicht.

Quelle: http://www.mvgm-online.de/johanniskirche/portrait/

Kaiser-Otto-Saal (Foto: VDKC, Anne Langhoff)Im Kulturhistorischen Museum Magdeburg stehen mehrere Räumlichkeiten für Veranstaltungen zur Verfügung. Der Kaiser-Otto-Saal mit seinen 200 Plätzen gilt als einer der schönsten Veranstaltungsräume der Stadt. Das Gebäude wurde Anfang des 20. Jahrhunderts nach Plänen des Wiener Architekten Friedrich Ohmann unter Verwendung von Stilelementen der Renaissance und Gotik erbaut. Mit der Eröffnung 1906 übernahm sein Gründungsdirektor Theodor Volbehr (1862-1931) die in Vereinen und im Besitz der Stadt eingerichteten kunsthandwerklichen Sammlungen und präsentierte im Zentrum der Museumsanlage die bedeutendsten "Alterthümer" aus der Stadtgeschichte.

Die Errichtung des Osttraktes erfolgte in einer zweiten Bauphase 1912/1913. Nach der Teilzerstörung am Ende des Zweiten Weltkrieges und dem nahezu vollständigen Verlust seiner wertvollen Kunstschätze in den Auslagerungsorten begann bereits 1945/46 der Wiederaufbau als Kulturhistorisches Museum, in dem dann auch das Museum für Naturkunde untergebracht werden musste.

Der Kunstbestand umfasst derzeit Gemälde des 15.-20. Jahrhunderts, Textilien, kostbare Bildteppiche aus Flandern, Möbel aus verschiedenen Jahrhunderten, Keramik und einige Spezialsammlungen. Das Museum ist weit über die Grenzen des Landes hinaus für seine hervorstechenden Themenausstellungen wie „Aufbruch in die Gotik“ oder „Otto der Große und das Römische Reich“ bekannt.

Quelle:http://www.magdeburg-tourist.de/Start/Tourismus-Freizeit/Magdeburg-entdecken/index.php?NavID=115.1&object=tx|37.6876&ModID=9&FID=37.477.1&La=1

Opernhaus Magdeburg (Foto: VDKC, Anne Langhoff)Das Theater Magdeburg ist das Viersparten-Theater der Landeshauptstadt mit eigenen Ensembles für Musiktheater, Ballett, Konzert und Schauspiel. Es entstand 2004 aus der Fusion des Theaters der Landeshauptstadt und den Freien Kammerspielen. Das Opernhaus am Universitätsplatz ist ein traditionsreiches Theaterhaus für Musiktheater, Ballett und Konzertschaffen.

Die Oper Magdeburg ist die Sparte Musiktheater im Theater Magdeburg. Sie beherbergt ein leistungsfähiges Opernensemble, das beliebte Ballett Magdeburg und die überregional anerkannte Magdeburgische Philharmonie. Der Spielplan hält eine große Vielfalt an Theaterveranstaltungen bereit: von der großen Oper bis zum Sinfoniekonzert, von der Operette bis zum Musical, vom Literaturballett bis zum spartenübergreifenden Theaterabend, von der intelligenten Boulevardkomödie bis zur kleinen Opernform. Hinzu kommt ein ständig wechselndes Angebot an abendlichen Programmen im »Café Rossini«, Vorstellungen des Theaterjugendclubs im »Podium«, Sonderveranstaltungen wie Operettengalas und Auftritte prominenter Gastkünstler u.a.m.

Gastspiele führen die Ensembles der Oper Magdeburg auch ins europäische und außereuropäische Ausland. Im Sommer veranstaltet das Theater Magdeburg das »DomplatzOpenAir«, große spartenübergreifende musikalische Open-Air-Aufführungen auf dem Domplatz mit überregionaler Ausstrahlung. Sowohl im Opernhaus als auch im Schauspielhaus finden für junge Zuschauer im Jungen Theater regelmäßig anspruchsvolle Repertoireaufführungen für 6 bis 13-jährige statt. Das Theater Magdeburg verfügt derzeit über den größten Theaterjugendclub der Bundesrepublik. Die Aufführungen des Jugendclubs sind regelmäßig auch auf überregionalen Festivals vertreten.

Quelle: http://www.theater-magdeburg.de/haus-infos/geschichte/

Pauluskirche (Foto: VDKC, Anne Langhoff)Die Pauluskirche wurde in den Jahren 1894 - 1896 erbaut, nachdem sich der Stadtteil Wilhelmstadt (heute Stadtfeld Ost) zu einem schnell wachsenden Wohngebiet eines wohlhabenden Bürgertums vergrößert und der Wunsch nach einer eigenen Gemeindekirche entstanden war. Das dem Apostel Paulus gewidmete Gotteshaus, das Raum für 900 Personen bietet, ist eine zweischiffige Hallenkirche im neugotischen Baustil, deren Außenmauern wie 900 Jahre zuvor beim Magdeburger Dom mit Ummendorfer Sandstein verkleidet wurden. Das schmale Seitenschiff wurde an die Nordseite des Hauptschiffes angefügt.eine von Granitsteinen getragene Empore verläuft an den Wänden des Hauptschiffes. Der Kirchenraum wird von Kreuzrippengewölben geschlossen. Die Fassade ist dem neugotischen Baustil entsprechend mit Kapitellen, Mosaiken und Fensterteilungen geschmückt. Die romantische Orgel mit 30 Registern wurde 1896 von Orgelbaumeister W. Rühlmann aus Zörbig gebaut. Von 1997 – 2002 wurde die Kirche umfassend saniert und dient heute als Gotteshaus und auch als akustisch gut geeignete Konzertkirche.

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Pauluskirche_(Magdeburg), http://www.sehenswuerdigkeiten-magdeburg.de/pages/pauluskirche.php

Sankt Nicolai Kirche (Foto: Anne Langhoff, VDKC)Die jetzige Sankt-Nicolai-Kirche im Stadtteil Neustadt Magdeburg hat 5 Vorgängergebäude, die an derselben Stelle standen und dem Sankt Nicolaus als Schutzpatron der Elbschiffer geweiht waren. Sie fielen allesamt Zerstörungen durch Krieg und Belagerung zum Opfer.

1817 erhielt Karl Friedrich Schinkel den Auftrag für den Entwurf einer Kirche für den neuen Ort. Es handelte sich um seinen ersten Kirchenbau. Er konnte erst seinen dritten Entwurf verwirklichen. Die Einweihung fand am 10. Oktober 1824 statt. Die Nicolaikirche soll als Vorbild für die später von Schinkel entworfene Normalkirche gedient haben.

Die Kirche wurde als Saalkirche im klassizistischen Stil errichtet, wobei die Gestaltung der Fenster sich an die Romantik anlehnt. Charakteristisch sind die zweirangigen Emporen und die als Tonnenwölbung erbaute Decke. Durch die hohen Rundbogenfenster und die farbenintensive Deckenbemalung strahlt der Innenraum eine helle, freundliche Atmosphäre aus. Im Kirchenschiff finden ca 300 Personen Platz. Das Kirchengebäude trägt ein Satteldach. An der Ostseite befinden sich zwei quadratische vierstöckige Türme, die den Chor flankieren und mit Walmdächern versehen sind.

Quellen:

http://www.sehenswuerdigkeiten-magdeburg.de/pages/sankt-nicolai-kirche.phphttps://de.wikipedia.org/wiki/Sankt-Nicolai-Kirche_(Magdeburg)

 

Sankt-Petri-Kirche (Foto: VDKC)Die ursprünglich als Fischer-Kapelle genutzte Kirche wurde im 12. Jh. im romanischen Stil erbaut und 1380 zur dreischiffigen gotischen Hallenkirche umgebaut. Im 16. Jahrhundert übernahmen aus Frankreich kommende hugenottische Auswanderer St. Petri als ihre Gemeindekirche. Mit dem Beginn der Reformation in Magdeburg (1524) wurde die Kirche protestantisch. 1945 wurde sie während des Luftangriffes auf Magdeburg zerstört. 1958 kaufte die Katholische Kirche die Ruine, die bis 1970 wieder aufgebaut wurde. Professor Carl Crodel gestaltete die Glasfenster, Heinrich Apel die Bildhauer- und Bronzearbeiten. Seit 1998 wird die Gemeinde durch den Orden der Praemonstratenser geleitet, der 1991 nach Magdeburg zurückgekehrt ist. 1999 erhielt die Kirche den Titel Katholische Universitätskirche.

Quellen:
http://www.jakobusweg-sachsen-anhalt.de/pilgern/de/1997,,refz,rd,425,3595/Der-Weg/Stationen.html
http://burgundumgebung.de/sehenswuerdigkeiten/kirche-sankt-petri.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Sankt-Petri-Kirche

Gesellschaftshaus Magdeburg, Schinkelsaal (Foto: VDKC, Anne Langhoff) Der Schinkelsaal im Gesellschaftshaus ist nach Karl Friedrich Schinkel (1781-1841), dem Hauptvertreter der klassizistischen deutschen Architektur, benannt. Der Saal wurde 1829 mit der Fertigstellung des Gesellschaftshauses eröffnet. Der Raum ist 9 Meter hoch und mit einem eleganten Kronleuchter geschmückt.

Siehe auch: Eintrag Gesellschaftshaus.

Wallonerkirche (Foto: VDKC, Anne Langhoff)Bei der Wallonerkirche handelt es sich um eine hochgotische, dreischiffige Hallenkirche. Sie ist 65 m lang und 20 m hoch Die schlichte Schönheit der Kirche geht auf ihre Geschichte als Klosterkirche eines Bettelordens zurück. Zusammen mit Magdalenenkapelle und Kirche St. Petri prägt sie die Magdeburger Stadtsilhouette am Elbufer.

Im Jahre 1285 wurde in der Nähe des Elbufers ein Augustinerkloster gegründet, das aber mit der Einführung der Reformation - 1524 predigte Luther hier - von den Mönchen verlassen wurde. 1694 erhielt die reformierte Wallonergemeinde die zugehörige Kirche, die seitdem Wallonerkirche hieß. Im zweiten Weltkrieg wurde das Gotteshaus ein Opfer der Bomben. 1967 begann der Wiederaufbau. Heute werden die Kirche und das angebaute Gemeindezentrum sowohl von der evangelisch-lutherischen Altstadtgemeinde als auch von der evangelisch-reformierten Gemeinde Magdeburgs genutzt.

Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Wallonerkirche, http://www.sehenswuerdigkeiten-magdeburg.de/pages/walloner-kirche.php

 

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