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Auf Antrag des VDKC wurde im Rahmen der entsprechenden UNESCO-Konvention die „Chormusik in deutschen Amateurchören" in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

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Breaking the silence — ensemble cantissimo auf „Discovery-Tour” in den USA Drucken E-Mail

VDKC-Chor zu Gast beim Yale International Choral Festival

Thumbnail imageEin Jahr vor seinem 25-jährigen Jubiläum debütierte das ensemble cantissimo im Juni 2018 mit seinem neuen Programm „Discovery – Vokale Entdeckungen 2018“ zusammen mit der Pianistin Rahel Sohn an der Ostküste der USA.

Prof. Jeffrey Douma, Intendant des Yale International Choral Festival, lud das ensemble cantissimo als einzigen europäischen Vertreter an die Yale University nach New Haven, Connecticut ein. Daraufhin zeichneten das Goethe-Institut und die Stiftung Pro Helvetia für die Förderung der Reise verantwortlich und Markus Utz entwarf ein musikalisches Programm, das mit zahlreichen historischen Querbezügen repräsentativ die kulturelle Vielfalt europäischer Chormusik aufzeigt:

Die musikalische Reise begann beim Bachschüler Johann Friedrich Doles, dessen Motette „Singet dem Herrn ein neues Lied“ erstmals nach seinem Tod wiederaufgeführt wurde. Die folgenden Chorwerke waren in die Klavierversion von John Cages Ballettmusik „The Seasons“ eingebettet – also in Musik „aus der neuen Welt“. So wurde jedem Stück eine eigene Jahreszeit zuteil. Im Winter tauchten Paul Hindemiths „Six Chansons“ Gedichte von Rainer Maria Rilke in musikalische Aphorismen, lautmalerisch besingt „Sweet spring“ des Schweden Arne Mellnäs den Frühling. Ausschnitte der vor rund 500 Jahren entstandenen Sammlung „Choralis Constantinus“ Heinrich Isaacs wurden im Sommer Kompositionen der Moderne von Anton Webern und Ernst Krenek sowie die Uraufführung einer Psalmvertonung von Iris Szeghy gegenübergestellt. Den 175. Geburtstag des Romantikers Herzogenberg feierte cantissimo schließlich im Herbst mit dessen Drei Gesängen nach Dichtungen von Friedrich Hebbel und den Vier Zigeunerliedern von Johannes Brahms.

Das erste Konzert der Tournee war zugleich das Eröffnungskonzert des Chorfestivals. Wie eine Kulisse aus einem Harry Potter-Film präsentierte sich die Yale University im Zentrum der Ostküstenstadt New Haven. Die Sprague Hall entpuppte sich als klanglich ansprechender Konzertort für das Programm des Ensembles.

Thumbnail imageWie in Yale ist auch in New York die Nachahmung der englischen Bauweise unverkennbar. In unmittelbarer Nähe zum World Trade Center in Manhattan steht die St. Paul's Chapel, die quasi ein St Martin-in-the-Fields umgeben von Wolkenkratzern darstellt. Dort gab cantissimo ein Mittagskonzert, unbeeindruckt von U-Bahn- und sonstigem urbanen Lärm.
Für das dritte und letzte Discovery-Konzert machte sich der Chor schließlich auf den Weg nach Stow, einen Vorort von Boston. Eine Besonderheit hier ist die historische Orgel von 1892, die bei Szeghys Psalmvertonung zum Einsatz kamt. Alle Konzerte wurden von der Zuhörerschaft warmherzig und begeistert honoriert.

Neben dem deutschsprachigen Ensemble reisten weitere Chöre aus der ganzen Welt nach Yale, die unterschiedlichsten Traditionen entstammen. Das Abschlusskonzert des Festivals gestaltetn die Chöre gemeinsam. Der mexikanische Chor „Staccato“ beeindruckte mit lateinamerikanisch-leidenschaftlichem Musizieren. Das „Muslim Choral Ensemble” aus Sri Lanka war ein zentraler Bestandteil des interkulturellen Austauschs. Unter anderem mit Muezzin-Gesängen setzten sie einen wichtigen Akzent für die Außenwirkung des Festivals: Die Musik darf sich in ihrer völkerverbindenden Funktion nicht von repressiven politischen Kräften unterkriegen lassen. Dies unterstrich auch das Auftreten des „Young People’s Chorus of New York City“ und der beiden heimischen Ensembles, der „Yale Choral Artists“ und des „Yale Alumni Chorus“: „Can't I be right?“, schallte es beim abschließenden Werk „Breaking The Silence“ von Prof. André de Quadros, das er eigens für diesen Anlass komponiert hatet, aus allen Kehlen. Das Schreien durchbricht die Stille der Sprachlosigkeit, Angst aber auch Gleichgültigkeit, die auf der ganzen Welt und speziell in den Vereinigten Staaten von Amerika herrschen. In der Tat außergewöhnlich ist es also, dass in diesem Land Musiker aus aller Welt zu einem Chor-Fest mit solch einer starken Botschaft zusammenkamen.

ensemble cantissimo
Die aus Deutschland und der Schweiz stammenden professionellen Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Prof. Markus Utz (Zürich) spüren seit 1994 vergessene Meisterwerke quer durch die Epochen wieder auf. So sorgten sie beispielsweise für die Ersteinspielungen der Chormusik des österreichischen Romantikers Heinrich von Herzogenberg beim Carus Verlag, des Mozart-Lehrers Giovanni Battista Martini oder des schweizerischen Komponisten Adolf Brunner. Des Weiteren entwirft das Ensemble regelmäßig Programm-Konzepte, welche die Interaktion mit anderen Künstlern und Kunstformen hervorheben. In den letzten Jahren waren dies unter anderen die Zusammenarbeit mit dem renommierten Raschèr Saxophone Quartet und regelmäßige Auftritte im Fraumünster Zürich, das im Zeichen der dortigen Kirchenfenster Marc Chagalls und dessen wiederentdeckter Literatur stand.

Jakob Steiner, ensemble cantissimo
14.11.2018

 

 

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