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Auf Antrag des VDKC wurde im Rahmen der entsprechenden UNESCO-Konvention die „Chormusik in deutschen Amateurchören" in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

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Konzertieren unter Pandemiebedingungen

Thumbnail imageUnd plötzlich ist Ende Mai 2021, als wir bereits die Saison abgehakt und den Blick auf einen Neustart im Spätsommer 2021 gerichtet hatten, Spontaneität gefragt: Ein Anruf der Berliner Senatsverwaltung für Kultur bei unserem Vorsitzenden mit der Frage, ob wir in drei Wochen – am 9. Juni – unser 4. Saisonkonzert im Großen Saal der Berliner Philharmonie singen könnten. Im Rahmen des Berliner Pilotprojektes „Perspektive Kultur“ sollen wir ausloten, unter welchen Bedingungen ein semiprofessioneller, aber letztlich Laienchor wie der Philharmonische Chor Berlin in Zeiten der Pandemie ein Konzert bewerkstelligen kann.

Und dies sicher für alle Sängerinnen und Sänger, alle Zuhörerinnen und Zuhörer. Ohne die Grundschule, in der wir unseren festen Probensaal haben, mit Aerosolen zu verseuchen. Unter Einhaltung der Abstandsregeln und Lüftungszeiten, mit Hygiene- und Testkonzept. Und am besten – dank der Unterstützung des Chorverbandes Berlin – mit Erkenntnissen, die auf möglichst viele andere Chöre übertragbar sind.

Wir haben es geschafft, obwohl wir das Konzert mit Dvoraks Messe in D-Dur, „nur“ mit Orgelbegleitung statt dem gewohnten Orchester, dann doch erst am 21. Juni gesungen haben. Der Aufwand war enorm, das Resultat hörenswert, wir und unsere Zuhörer glücklich – und nach wie vor sind alle gesund. Weder die Proben noch das Konzert wurden zum Superspreadingevent.

Chorsingen geht also trotz und mit Corona. Aber das Setting ist nichts, was regelmäßig durchgehalten werden kann oder finanziell stemmbar ist – erst recht nicht für Laienchöre. Die Proben in der Schule erfolgten in drei gemischten Teilchören mit maximal 24 Personen. Auf Abstand von zwei Metern, unter Nachweis eines negativen Tests, zweimal vierzig Minuten mit zwanzig Minuten Lüftungspause, permanenter Querlüftung und anschließendem Ruhenlassen des Raumes für zwei Stunden.

Ausreichend zur Einstudierung, aber nicht zur wirklich musikalischen Arbeit. Also wichen wir zu weiteren Proben in die – zum Glück noch wenig bebuchte – Philharmonie selbst aus. Etwas, was sowohl logistisch als auch finanziell kein Regelfall werden darf. Aber nur dort gab es die Gelegenheit, im Abstand von zwei Metern zwischen allen SängerInnen in Vollbesetzung zu proben. Die Bühne war damit voll, und selbst in den Zuschauerreihen hinter der Bühne standen noch SängerIinnen, um den Abstandsvorgaben genügen zu können. Die ZuschauerInnen saßen entsprechend im Schachbrett, was auch nur zu einer maximal hälftigen Saalbelegung führen kann.

Ob und wie unsere Erfahrungen nun seitens der Politik in Hygienekonzepte für Chöre umgesetzt werden, ist noch offen. Unser Eindruck war allerdings, dass es der Kumulation aller Maßnahmen insbesondere in Hinblick auf die zunehmende Zahl Geimpfter für ausreichende Sicherheit nicht zwingend bedurft hätte. Gerade unter Sängerinnen und Sängern einen möglichst hohen Anteil Geimpfter zu haben, dürfte aber die Proben und Konzertplanung erheblich erleichtern. Denn vor allem dann dürfte es eine Chance geben, dass Sängerinnen und Sänger wieder enger beieinanderstehen können und dabei auch Ungeimpfte wie z.B. Schwangere geschützt sind, es wieder Platz für begleitende Orchester- und andere Instrumentalensembles und Gelegenheit zu längeren Proben und Konzerten gibt. Und erst dann werden wir Chöre wieder das Repertoire an Chormusik aufführen können, dessen Vielfalt uns vor der Pandemie noch als so selbstverständlich erschien.

Sebastian Büchner
03.09.2021

 

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