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10 Jahre Benefizkonzerte - ein Erfahrungsbericht

Thumbnail imageAm Anfang steht immer eine Idee. Was sich der Kammerchor TonArt Halle e.V. unter der Leitung von Fabian Pasewald in diesem Jahr vorgenommen hat, gehört aus Sicht des Chores wohl in den Bereich „Außergewöhnliches“. Damit ist zumindest das besondere Programm des diesjährigen Adventskonzerts gemeint. Zum 10. Male schon gestaltet der aus etwa 25 SängerInnen bestehende Kammerchor aus der Saalestadt sein Adventskonzert im Rahmen des Weihnachtskonzertes des Aidshilfe Halle. Es ist zu einer schönen Tradition geworden. In diesem Jahr jedoch wird die Vorfreude auf das Konzert im Advent noch durch folgenden Umstand genährt: Die Aidshilfe Halle feiert ihren 25. Geburtstag. Das Jahr 2015 endet für uns also mit einem Doppeljubiläum.

Von der Idee eines angemessenen Programms bis zur Realisierung ist es ein weiter Weg. Die musikalischen Vorbereitungen auf diese Veranstaltung liefen natürlich nicht zu allen Zeiten wie am Schnürchen. Das wichtigste bei einem Vorhaben dieser Größenordnung ist ein gut strukturierter und realistischer Zeitplan, meine ich. Ich habe schon während seines Schulmusikstudiums in Halle mehrere spannende Projekt-Konzerte u.a. im Wasserturm Süd in Halle in Eigenregie geplant und durchgeführt. Das waren immer auch gute Gelegenheiten zum Üben für „später“. Darüber hinaus braucht man grundsätzlich eine gewisse Hartnäckigkeit, um Ziele zu erreichen, besonders dann, wenn man in der Szene noch relativ unbekannt ist und sich Türen nicht von allein öffnen. Man führt dann beispielsweise Telefonate mit Menschen, die man wahrscheinlich nie zu Gesicht bekommen wird, ohne die aber gar nichts geht. Beim allerersten Versuch das Vertrauen der anderen Person zu gewinnen, ist daher sehr wichtig.

Probleme auf dem Weg der Realisierung des Jubiläumsprojekts gab es genug. Allerdings unterscheide ich zwischen „normalen“ und außergewöhnlichen Problemen. Von letzteren sind wir bisher glücklicherweise verschont geblieben. Die „normalen“ Probleme sorgten und sorgen aber für genug Arbeit. Was sollen wir singen? Welche anderen Musiker holen wir uns mit ins Boot? Für einen nicht institutionell gebundenen Kammerchor wie TonArt ist die Frage der Finanzierung überdies ein ständiger Begleiter. Für unsere Situation, das war schnell klar, würde sich ein kompaktes Werk des Barock am ehesten eignen. Auswahl gibt es hier ja genug, aber die Kriterien waren hart. Es durfte nur ein kleines Instrumentalensemble sein, die Schwierigkeiten für den chorsinfonisch eher unerfahrenen Chor mussten im Rahmen bleiben und dann sollte das Stück auch noch in die Vorweihnachtszeit passen. Fündig wurden wir bei Georg Philip Telemann und entschieden uns für sein Deutsches Magnificat.

Konzert 2013 Leitung Frank Meinhardt, Foto: TonArt HalleDa wir nur einen sehr kleinen finanziellen Spielraum hatten und daher kein Profi-Ensemle verpflichten konnten, habe ich über mehrere Wochen hinweg alte und aktuelle Kontakte (re-)aktiviert. Alle vier Solisten und fast alle Instrumentalisten sind oder waren Studierende in Halle. Die zwei Oboistinnen kenne ich von meinem jetzigen Studium an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar. Wir Weimarer Studierende sind gut miteinander vernetzt, ein Umstand, der für das Jubiläumsprojekt von großem Vorteil gewesen ist.

Ein weiteres Novum für den Chor ist die Art der Finanzierung des ganzen Spektakels. Was nämlich gerne ausgeblendet wird, sind die auch bei Benefiz-Konzerten entstehenden Kosten, die sich selbst bei solch einem überschaubaren Projekt im vierstelligen Bereich bewegen. Ein mutiger Vorstoß ist die Einrichtung einer Crowdfundingaktion im Internet, mit deren Hilfe die Veranstaltung finanziert werden soll und hoffentlich auch wird. Derzeit läuft die Sammelaktion noch auf www.startnext.com/aidshilfehalle. Wer jedoch glaubt, eine Aktion wie diese ist ein Selbstläufer, täuscht sich gewaltig. Es vergingen geschlagene sechs arbeitsreiche Wochen, bis das Projekt auf der Internetplattform startnext.com überhaupt in die so genannte Finanzierungsphase gehen konnte. Da sind Behördengänge notwendig, das Schreiben vieler Texte und Konzepterläuterungen und nicht zuletzt auch die Bereitstellung der „Dankeschöns“, die man wahlweise für seine finanzielle Unterstützung bekommen kann. Auch hier heißt es, sich zu vernetzen, Kontaktkanäle zu bemühen und Arbeit zu Delegieren. Trotz aller Bemühungen können wir bis dato nicht sagen, ob die Crowdfundingaktion erfolgreich abgeschlossen werden kann. Große Vorschüsse an Arbeitsinvestition sind nötig, damit solch ein Projekt überhaupt eine Chance auf Erfolg entwickeln kann.

Am Ende wird es sicherlich ein Erfolg werden, unserem optimistischen Blick auf die Aktion bleiben wir treu. Das Projekt findet seinen Abschluss im Januar 2016, also erst mehrere Wochen nach dem eigentlichen Konzert, denn dann werden die letzten Dankeschöns erst verschickt sein. Zusammenfassend brauchten wir für unser TonArtiges Jubiläumsprojekt neben den Basics wie einer guten zeitlichen Planung und musikalischem Knowhow eine gute Portion Zähigkeit, Mut und Ausdauer, viele helfende Hände und mitdenkende Köpfe und ein weitverzweigtes Netzwerk.

Fabian Pasewald
19.11.2015

 

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