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Entstehung einer Masterarbeit zur Geschichte des Verbandes Deutscher KonzertChöre

Thumbnail imageDie Bestrebung des Verbandes Deutscher KonzertChöre (VDKC) seine Geschichte aufzuarbeiten, geht bereits auf die Initiative des 2014 verstorbenen Ehrenpräsidenten Heribert Allen zurück. Er sammelte Quellen und erstellte daraus eine vorläufige Historie des Verbandes. Im März 2020 überführte ich diesen Nachlass von Büchenbach, seiner bisherigen Lagerstätte, nach Halle/Saale, bearbeite und ergänze ihn seither. Von dem Nachlass erfuhr ich durch meine Tätigkeit im Landesverband Sachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen, durch unseren Ehrenpräsidenten Reinhold Stiebert.

Der bisherige Kenntnisstand seither: Der Reichsverband der gemischten Chöre Deutschlands gründete sich am 07.05.1925 in der Singakademie zu Berlin. Voraus gingen bereits zwei Initiativen zur Schaffung eines Fachverbandes für gemischte Chöre aus den Jahren 1923 und 1924. Die Gründung 1925 war eine Fusion der beiden vorhandenen Verbände. Erster Vorsitzender wurde der Leiter der Singakademie Georg Schumann, Theodor Müngersdorf zu seinem Stellvertreter gewählt. Er war entscheidend an den Gründungen 1924 und 1925 beteiligt.

Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten gingen große Veränderungen im Chorwesen einher. Der Reichsverband bestand ab 1934, zusammen mit dem deutschen Sängerbund, als einer von nur noch zwei Chorverbänden in der Reichskultur- bzw. Reichsmusikkammer. Dachverband der Chorverbände wurde das Amt für Chorwesen und Volksmusik. Dessen Vorsitzender war Fritz Stein, 1933 auch Vorsitzender des Reichsverbands. Mit der Gleichschaltung gingen eine umfangreiche Satzungsänderung, Umstrukturierung und ein Wechsel des Präsidiums einher. Der Nachfolger von Fritz Stein wurde 1934 der Verleger Reinhard Limbach, der bis 1945 diese Position innehatte.

Mit Kriegsbeginn 1939 gab es erneute Veränderungen im Chorwesen, das Amt für Chorwesen und Volksmusik in der Reichsmusikkammer wurde aufgelöst, der Reichsverband bestand darin weiter. 1942 wurde er zudem Mitglied des NS-Volkskulturwerks der NSDAP. Bis 1939 führte der Reichsverband zwei Chorfeste durch, die Regionalverbände veranstalteten eigenständige Feste und Tagungen. Der Reichsverband veröffentlichte ab 1933 mehrere Liederbücher. Ab 1934 wurde die Zeitschrift „die Musikpflege“ zum Mitteilungsorgan des Vereins erklärt, sie wurde im September 1944 im Zuge des Kriegsgeschehens eingestellt.

Thumbnail imageDurch die Alliierten Kontrollratsgesetze nach Kriegsende wurde die Reichskulturkammer als NS-Organisation und der Reichsverband als Unterorganisation aufgelöst. Eine Fortführung des Verbandes wäre nach einer Entnazifizierung möglich gewesen, wie das Beispiel des deutschen Sängerbundes zeigt. Warum dies nicht geschah ist noch unklar, der Amtsregisterauszug aus Berlin-Charlottenburg zeigt den Verband 1955 als „tatsächlich nicht mehr bestehend, von Amts wegen gelöscht“.

Ab 1949 wurde die Verbands- und Vereinsarbeit in der Bundesrepublik wieder möglich. 1950 gründete sich daraufhin der Verband gemischter Chöre Deutschlands in Detmold. Dieser berief sich in einer eigenen Werbeschrift sowie im Programm seines ersten Chorfests in Essen 1953 auf die Tradition des Reichsverbands und bezeichnete sich als Rechtsnachfolger. 1956 erfolgte die Umbenennung in „Verband deutscher Oratorien- und Kammerchöre“, verbunden mit einem 5-jährigen Ortswechsel der Vereinsanschrift nach München. 1991 schloss sich der Verband mit den ostdeutschen Konzertchören zusammen und nennt sich seitdem „Verband deutscher KonzertChöre“.

Die Masterarbeit wird in diesem Jahr an der Martin-Luther Universität Halle-Wittenberg abgegeben, betreut wird sie von Prof. Dr. Wolfgang Hirschmann. Sollte Ihnen etwas an Quellen über den Reichsverband bekannt sein, freue ich mich über Hinweise, Sie können mir eine E-Mail schreiben: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Peer Guckland
29.11.2021

 

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