Panorama
VDKC-Chöre gestalteten das Dresdner Treppensingen 2014
„Dresden singt und musiziert“ unter trockenem Himmel
Zu „Dresi“ 2014 - so heißt das Dresdner Treppensingen „Dresden singt und musiziert" bei Eingeweihten – lud der VDKC Sängerinnen und Sänger aus seinen Mitgliedschören zum gemeinsamen Musizieren mit Dresdner Chören und der Elbland Philharmonie Sachsen. Die Traditionsveranstaltung der Dresdner Musikfestspiele stand in diesem Jahr am 24.05.2014 in der künstlerischen Verantwortung von Professor Ekkehard Klemm und seiner Dresdner Singakademie. Mit befreundeten Chören und VDKC-Mitgliedern wollte man getreu dem diesjährigen Motto der Musikfestspiele den „Goldenen 20ern" huldigen. Ekkehard Klemm hatte mit seiner Programmauswahl ein Kunststück zu vollbringen, sollte doch das Programm wichtige chormusikalische Werke aus den 20er Jahren der letzten Jahrhunderte enthalten, einen Ausblick auf die 20er Jahre diese Jahrhunderts wagen und dabei noch kompatibel sein mit allen Unwägbarkeiten, die ein Open-Air-Konzert in Mitteleuropa nun einmal hat.
capella vocalis: Uraufführung von Birger Petersen
Auftragswerk in der neuen Reihe „Music of our time“
Renommiert und klingend ist der Name des Reutlinger Knabenchores capella vocalis weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. Vielfach prämiert im In- und Ausland, sind es vor allem die vitalen Aufführungen von „Alter Musik“, die dem Spitzenensemble unter seinem Leiter Christian Bonath höchste Anerkennung verschaffen.
Dass der Chor aber auch neugierig ist zeitgenössisches zu entdecken, beweist die neue Reihe „Music of our time“. „Mir ist es sehr wichtig, unseren jungen Sängern abseits der Popkultur einen Weg zur heutigen Musik zu ebnen“ so Bonath. „Musik aus unserer Zeit soll für die Jungs greifbar werden, daher habe ich eine Reihe konzipiert, mit welcher der Chor nun in jeder Spielzeit eine Uraufführung präsentieren wird“.
SingAkademie Niedersachsen: Carmina Burana mit afrikanischen Klicklauten
Geglücktes Experiment: Namibisch-deutsche Kooperation bei großem Chorprojekt
Es war ein Experiment: Afrikanische Jugendliche sollten lateinische und mittelhochdeutsche Texte singen – deutsche Sängerinnen und Sänger würden sich im Gegenzug an den Klicklauten der namibischen Sprache versuchen. In einer „Carmina Burana“, die es so noch nie gegeben hat. Mit 200 Mitwirkenden von zwei Kontinenten. Der Mut zahlte sich aus: Insgesamt 1300 begeisterte Zuschauerinnen und Zuschauer erlebten ausverkaufte Konzerte in Windhoek und Swakopmund, den größten Städten Namibias.
Celle ist Gastgeber der Tage der Chor- und Orchestermusik vom 13. bis 15. März 2015
Bundespräsident ehrt verdiente Chöre und Orchester
Celle wird im kommenden Jahr zum Treffpunkt für Amateurmusiker und Musikliebhaber aus dem gesamten Bundesgebiet. Das bedeutendste Fest der nicht-professionellen Musiklandschaft, die Tage der Chor- und Orchestermusik, vereint vom 13. bis 15. März 2015 den Reichtum des vokalen und instrumentalen Musizierens in der niedersächsischen Residenzstadt.
In Celle ist man glücklich, Gastgeber der Tage der Chor- und Orchestermusik sein zu dürfen. Bei Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende stieß das Kulturereignis von Anfang auf offene Ohren. Entsprechend blickt er den Tagen mit Spannung entgegen: „Ich freue mich, dass sich dieses hervorragende Musik- und Klangerlebnis in Celle ein Stelldichein gibt. Alle Menschen dieser Stadt, ob groß, ob klein, ob jung, ob alt sind zum Mitmachen und Mithören aufgerufen. So können wir gemeinsam ein breites Publikum davon überzeugen: Musik gehört zum Leben! Ich hoffe und wünsche, dass alle unsere Musikliebhaberinnen und -liebhaber das Ihre zum Gelingen des Festivals beitragen und Celle sich damit in die Reihe der erfolgreichen Ausrichterstädte einreiht!“.



